Mieten Eine Wohnung, Hunderte Suchende – wie überzeuge ich den Makler?

Selbst für eine Standardwohnung benötigen Suchende eine Top-Bewerbung. Makler Thomas Hellweger sagt, wie wir aus der Masse herausstechen – und worauf er bei Besichtigungen schon im Treppenhaus achtet.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Wer in der Großstadt eine Wohnung sucht, muss ziemlich schnell sein – und lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Oft erhalten Suchende überhaupt keine Antwort auf ihre Anschreiben. Oder die Hausverwaltung entscheidet sich nach längerer Bedenkzeit für irgendwen anders. Wieder und wieder. Insbesondere in Ballungszentren ist die Konkurrenz riesig.

»Angenommen, ich habe eine Zweizimmerwohnung in München zu vermieten, dann kommen innerhalb von fünf, sechs, sieben Stunden circa zwei- bis dreihundert E-Mail-Anfragen über die Portale«, erzählt Makler Thomas Hellweger im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«. Selbst für eine Standardwohnung benötigen Suchende deshalb eine Top-Bewerbung.

Umso wichtiger sei es, schon zu Beginn alle Basics zu beachten und sich gut vorzubereiten. »Sich in allen Portalen anmelden, alle Unterlagen dort hinterlegen, eine ordentliche Bewerbungsmappe vorbereiten und sich auch Gedanken machen: Wie schreibe ich den Vermieter oder Makler an, wenn eine passende Wohnung reinkommt«, empfiehlt Hellweger. »Es sollte relativ kurz, bündig und freundlich sein.«

Thomas Hellweger: »Der Mieter muss mir als Makler das Gefühl vermitteln, dass er der Richtige ist, das Eigentum meines Kunden ordentlich zu behandeln – und ich auch sicher sein, dass er seine Miete bezahlt.«

Thomas Hellweger: »Der Mieter muss mir als Makler das Gefühl vermitteln, dass er der Richtige ist, das Eigentum meines Kunden ordentlich zu behandeln – und ich auch sicher sein, dass er seine Miete bezahlt.«

Foto: Jessica Kassner

Von hektischen Anrufen bei Hausverwaltungen, Eigentümerinnen oder Maklern rät er hingegen ab. In vielen Anzeigen werden mittlerweile ausschließlich schriftliche Anfragen erbeten – nicht nur wegen der hohen Nachfrage. »Wir brauchen den Namen, die Schufa-Auskunft, alle persönlichen Daten. Die darf ich am Telefon gar nicht abfragen«, erklärt Hellweger. »Wir laden dann 20 bis 30 potenzielle Mieter ein, mehr machen wir nicht.«

Wie schafft man es, in diesen exklusiven Kreis zu kommen? Über welche Fragen freuen sich Makler und Vermieterinnen dann bei der Wohnungsbesichtigung – und was sind No-Gos? Welche Rolle spielt die Schufa-Auskunft? Und was hilft, wenn die Suche nach einem neuen Zuhause sehr dringlich ist? Darüber spricht Thomas Hellweger im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die Folge hören Sie hier:

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