Abzocke im Urlaub Märchen vom abgebrannten Hotel

Manipulierte Taxameter und Taschenspielertricks: Auf Reisen wurden viele SPIEGEL-ONLINE-Leser Opfer von Urlauber-Abzocke. Wer die Methoden kennt, reist sicherer - und mancher schlägt besonders schlitzohrige Taxifahrer einfach mit ihren eigenen Waffen.


Indien: Gepäcktransport extra

Auf einem geschäftigen Busbahnhof im indischen Madras wollten wir mit dem Rucksack in den Fernbus einsteigen. Ein Mann, der neben dem Fahrer stand, machte uns darauf aufmerksam, dass großes Gepäck auf das Dach müsse. Er nahm unsere Rucksäcke, kletterte damit auf das Dach und zurrte sie dort fest. Dann verlangte er einen Preis, der ungefähr das Fünffache des Fahrpreises betrug.

Wir fragten den Busfahrer, aber der guckte uns nur mit einem "Ich kann kein Englisch"-Blick an. Der Mann am Kartenschalter meinte aber dann, dass wir die Rucksäcke in den Bus mit rein nehmen können. Erst als wir Anstalten machten, selbst auf das Dach zu klettern, machte der "nette Helfer" die Rucksäcke wieder los und gab sie uns zurück. Mit seinen Flüchen im Rücken stiegen wir in den Bus.

Malaysia: Taxameter mit Endspurt-Funktion

Wir kamen spät nachts am Flughafen von Kuala Lumpur an und nahmen ein Taxi. Mir fiel auf, dass der Fahrer ständig seine Hand am Taxameter hatte. In dem Moment, als er nach vorne zeigte und sagte, dass wir gleich da seien, machte das Taxameter einen gewaltigen Sprung. Nach ein paar Minuten Verhandeln willigte er böse auf den Preis ein, den das Taxameter vor dem Sprung angezeigt hatte.

Beide Beispiele von SPIEGEL-ONLINE-Leser Wolfgang Hecht



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