ADAC-Studie Wo Flughafen-Parkplätze am günstigsten sind

Hier 140 Euro am Tag, dort 250 Euro für zwei Wochen: Die Gebühren für Flughafen-Parkplätze können Reisekosten immens in die Höhe treiben. Eine ADAC-Studie zeigt nun, wie Passagiere viel Geld sparen können.


München - Wer sein Auto während einer Reise am Flughafen abstellt, sollte sich vorher genau über die Gebühren informieren: Einer Untersuchung des ADAC zufolge unterscheiden sich die Preise für Stellplätze je nach Flughafen und Parktarif teilweise um mehrere hundert Euro.

Während Urlauber in Frankfurt am Main, Stuttgart oder München für zwei Wochen bis zu 250 Euro bezahlen müssten, gebe es an kleineren Regionalflughäfen wie Augsburg oder Mannheim sogar für Langzeitparker kostenlose Stellplätze, teilte der ADAC am Dienstag in München mit.

Besonders teuer sind der Erhebung zufolge Kurzzeitparkzonen. Am Berliner Flughafen Tegel werden dafür an einem Tag bis zu 140 Euro fällig.

Wer so viel Geld nicht ausgeben möchte, sollte sich erkundigen, ob es am Abflug-Airport Alternativen gibt: Die Flughäfen Berlin-Schönefeld, Nürnberg oder Düsseldorf bieten zum Beispiel spezielle Tarife an, wenn man sein Auto auf einer gesonderten Stellflächen parkt. Von dort bringt ein Shuttle-Service die Reisenden samt Gepäck zur Abflughalle.

Diese Angebote sind nach Angaben des ADAC viel preiswerter als die Stellplätze in den Parkhäusern direkt am Flughafen. So kosteten zwei Wochen "Smart Parken" in Nürnberg nur 58 Euro, in München könnten die Kosten für 14 Tage bei der Online-Buchung der speziellen "Urlauber-/Besucher-Parkbereiche" auf 49 Euro gesenkt werden.

Häufig lohnt laut dem ADAC auch der Blick ins Internet: Private Parkdienste mit bewachten Parkplätzen können eine gute Wahl sein, die die Urlaubskasse weniger strapaziert. Wer nicht nur Geldbeutel, sondern auch Nerven schonen will, reist mit der Bahn an. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten spezielle Kombitickets. Die Parkplatzsuche spart man sich so auf jeden Fall.

jus/dpa/AFP

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Seite 1
pj-hh 27.09.2011
1. wieder einmal Spitzenstudien
Wahnsinn: Durch Preisvergleiche Geld sparen. Was es nicht alles gibt. Und was nicht alles verwendet wird, um Artikel zu schreiben. Also auf nach Flensburg-Schäferhaus. Dort ist Parken umsonst. Und dann mit der Chessna für 1200 EUR nach Frankfurt fliegen um den Anschlußflieger nach New York zu bekommen. Da spart man richtig und wischt vor allem Fraport noch eins aus, weil man die 250 EUR Parkgebühren spart. Ich glaube ich werde auch mal für teures Geld Studien anbieten, wie: "Länger leben durch Atmen" oder "Viel Essen vergrößert die Taille" Spon wird es veröffentlichen (auch diesen Beitrag?)
waldschrat, 27.09.2011
2. Auf Thema antworten
Nicht schlecht sind auch Angebote von Hotels in Flughafennähe. Bei vielen ist die Parkgebühr für das Auto und der Shuttleservice zwischen Hotel und Flughafen im Übernachtungspreis enthalten. Bei 14 Tagen Urlaub rechnet sich das schon.
Ali_Mente 27.09.2011
3. ACDC ist besser als ADAC
Zitat von sysopHier 140 Euro am Tag, dort 250 Euro für zwei Wochen: Die Gebühren für Flughafen-Parkplätze können Reisekosten immens in die Höhe treiben. Eine ADAC-Studie zeigt nun, wie Passagiere viel Geld sparen können. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,788655,00.html
Hui, eine ADAC-Studie - das ist ja mal was Feines. "Rail and fly" oder "Parken an der Peripherie und für 2,70 EUR mit der S-Bahn zum Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel fahren" kommt den Industriegurus des ADAC ja so gar nicht in den Sinn. Alles muss immer mit dem PKW erreichbar sein - und immer billig... . Kann es sein dass deren Denke in den 70ern des letzten Jahrtausends festgefroren ist ?
meisterschlau 27.09.2011
4. ...
Zitat von Ali_MenteHui, eine ADAC-Studie - das ist ja mal was Feines. "Rail and fly" oder "Parken an der Peripherie und für 2,70 EUR mit der S-Bahn zum Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel fahren" kommt den Industriegurus des ADAC ja so gar nicht in den Sinn. Alles muss immer mit dem PKW erreichbar sein - und immer billig... . Kann es sein dass deren Denke in den 70ern des letzten Jahrtausends festgefroren ist ?
ganz genau so muss es sein! man bedenke nur den mehrausstoß an co2, der entsteht, wenn der reisende mit 2 koffern vom shuttle zum flieger keucht!
nick999 27.09.2011
5. @meisterschlau
Zitat von meisterschlauganz genau so muss es sein! man bedenke nur den mehrausstoß an co2, der entsteht, wenn der reisende mit 2 koffern vom shuttle zum flieger keucht!
Es geht noch besser. Einige Firmen haben auf Flughafentransferfirmen bei dienstlichen Flügen umgestellt, weil schon bei 2 Tagen das Shuttle (auch bei nur einem Fahrgast) billiger ist, als 2 Tage am Flughafen parken + Auto + Kraftstoff. Den Chauffeur gibt es dazu. Also rechnet es sich für die Firma, wenn statt 1x hin + 1x zurück 2x hin und 2x zurück gefahren wird. Dafür aber nix CO2 extra durch Keuchen ;-) Aber vielleicht fahren wegen der hohen Parkplatzgebühren so viele Privatleute mit der Bahn, das sich das ausgleicht. Die Firmen müssen die Zeit der Bahnfahrt als Arbeitszeit mit einrechnen, für die ist die Bahn meist keine Lösung.
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