20-Zentimeter-Riss "Aida Cara" rammt Kaimauer in Hamburg

Tschüss und rums! Das Kreuzfahrtschiff "Aida Cara" war gerade zu seiner letzten Fahrt in dieser Saison aufgebrochen, da setzte es der Kapitän gegen die Kaimauer. Die Folge: ein Riss in der Außenhaut und Beulen am Rumpf - die 1111 Passagiere blieben unverletzt.

"Aida Cara" auf der Elbe (2009): Kreuzfahrtschiff holt sich in Hamburg Beulen
AIDA Cruises

"Aida Cara" auf der Elbe (2009): Kreuzfahrtschiff holt sich in Hamburg Beulen


Hamburg - Die Reederei sprach noch am Wochenende von der "bisher erfolgreichsten Kreuzfahrtsaison" von Aida Cruises in Hamburg. Doch am selben Tag endete diese mit einem Unfall in der Hansestadt. Beim Ablegen aus dem Hafen rammte das Kreuzfahrtschiff "Aida Cara" am Samstag die Kaimauer, wie die Polizei mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Kapitän beim Zurücksetzen einen Fehler gemacht. Bei der Kollision wurde die Außenhaut des Schiffes auf einer Länge von etwa 20 Zentimetern aufgerissen und es entstanden Beulen im Rumpf. Die 1111 Passagiere und 371 Besatzungsmitglieder an Bord blieben unverletzt.

Ein Unternehmenssprecher bestätigte SPIEGEL ONLINE die "unsanfte Fenderberührung" am Heck des Schiffes. Zu keiner Zeit habe eine Gefahr für die Passagiere bestanden, die Hamburger Wasserschutzpolizei und die Schiffsprüfer des Germanischen Lloyd hätten die Situation bewertet und Reparaturmaßnahmen eingeleitet. Erst nachdem die Schäden an dem Schiff behoben worden waren, durfte die "Aida Cara" den Hafen in Richtung Dover verlassen. Ihre Abfahrt verzögerte sich um neun Stunden.

Die "Aida Cara" war das letzte Kreuzfahrtschiff der Reederei, das Hamburg 2012 besucht hat. Auch die "Aida Blu", "Aida Luna", "Aida Mar" und "Aida Sol" starteten zwischen April und Oktober vom Hamburger Hafen aus in Richtung Nord- und Westeuropa. Insgesamt 45-mal lief die Aida-Flotte in diesem Jahr die Hansestadt an. Der Höhepunkt der Saison war die Taufe der "Aida Mar" während des Hamburger Hafengeburtstags, der von 1,4 Millionen Gästen besucht wurde.

jus/dapd



insgesamt 3 Beiträge
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yomismo 16.10.2012
1. Fehlte nur noch..
die Überschrift "Hunderte Passagiere knapp einer Katastrophe entronnen".
dr.ponnonner 17.10.2012
2. Die Titanic
Zitat von sysopTschüss und rums! Das Kreuzfahrtschiff "Aida Cara" war gerade zu seiner letzten Fahrt in dieser Saison aufgebrochen, da setzte es der Kapitän gegen die Kaimauer. Die Folge: ein Riss in der Außenhaut und Beulen am Rumpf - die 1111 Passagiere blieben unverletzt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/aida-cara-rammt-die-kaimauer-des-hamburger-hafens-a-861391.html
Die Titanic ist auch durch einen Riss in der Aussenhaut gesunken. Der Kaptaen, der 20cm Risse macht, schaft leicht auch 20m Risse. Kreuzfahrtkapitaene scheinen ohnehin von der leichtherzigen oder leicht alkoholisierten Sorte zu sein. Kein Wunder bei dem vielen Fusel, der da gebunkert ist.
altarek 17.10.2012
3. Schnaps, das war sein letztes Wort
ja, so sind sie diese Kapitäne, als erstes an Bord gehen sie an die Bar und hauen sich ordentlich Schnäpse hinter die Binde und dann ramponieren sie ihr Schiff. Und weil das so ist, werden sie ja auch immer wieder bei den Reedereien beschäftigt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und der Schiffsarzt ist irgendwo wegen eines Kunstfehlers rausgeflogen und flirtet dauernd mit der Chefstuardess und die Passagiere sind immer so besoffen, dass sie an der Reeling festgebunden werden. Ach Gott, wie ist das schön, wenn man sich so in seinen Vorurteilen suhlen kann.
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