Panne beim Umbau Aida sagt "Aida mira"-Fahrt bis 23. Dezember ab

Die erste Fahrt der "Aida mira" wurde kurz nach der Taufe zunächst verschoben. Jetzt hat Aida die Reise bis kurz vor Heiligabend ganz storniert.

"Aida Mira" in Palma de Mallorca: Außenanstrich ist teils auch nicht fertig
Andrea Warnecke/ DPA

"Aida Mira" in Palma de Mallorca: Außenanstrich ist teils auch nicht fertig


Am Samstagabend leuchtete ein Feuerwerk über Palma de Mallorca: Die Rostocker Reederei Aida taufte ihren Flottenzugang, die umgebaute "Aida mira". Zuletzt fuhr sie für das Mutterunternehmen Costa als "Costa neoRiviera".

Am nächsten Tag kam der Schock für die Passagiere an Bord - Kapitän Manuel Pannzek verkündete, dass das Schiff nicht ablegen, sondern vorerst im Hafen bleiben würde. Die Umbauarbeiten während des vierwöchigen Aufenthalts in der Werft in Genua seien noch nicht beendet. Zunächst hieß es, die "Aida mira" werde am Mittwoch zur Überführungsfahrt nach Südafrika aufbrechen.

Jetzt teilt die Reederei mit, dass sie die Reise vom 4. bis 23. Dezember 2019 ab Palma de Mallorca in Spanien nach Kapstadt in Südafrika absagt. Die erste Kreuzfahrt soll nun erst am 23. Dezember 2019 starten. Aida wolle die Zeit nutzen, "um alle noch offenen Arbeiten abzuschließen". Aida entschuldigt sich bei den Kunden und kündigt an, "alle Gäste, die diese Reise mit 'Aida mira' gebucht haben, so schnell wie möglich persönlich" zu informieren und alternative Reiseangebote zu unterbreiten.

Die "Aida mira" wurde im Jahr 1999 als "Mistral" für Festival Cruises in Dienst gestellt. Am Tauftag bereits hatten die Passagiere die Mängel an Bord bemerkt - die Duschen etwa funktionierten nicht richtig, Minibars waren dreckig, Balkonmöbel fehlten und Teile des Außenanstrichs waren nicht komplett.

Laut der Reederei erschwerten die schweren Unwetter in Norditalien der letzten Wochen den Umbau: Bei sintflutartigem Regen hätten vor allem die Arbeiten in den Außenbereichen nicht beendet werden können.

abl

insgesamt 8 Beiträge
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Michael Glas 04.12.2019
1. Na toll,
wieder eine Dreckschleuder mehr auf der Welt. Danke AIDA !
timo0105 04.12.2019
2. Erst mal zubeißen
Zitat von Michael Glaswieder eine Dreckschleuder mehr auf der Welt. Danke AIDA !
Artikel nicht gelesen? Ja es ist ein Kreiuzfahrtschiff und es bläßt eine Menge Dreck in die Luft. ABER: Es ist kein neues Schiff, sondern ein Umbau bzw. eine Renovierung. Also bleibt die Anzahl der Dreckschleudern konstant. Für die Emissionen, die durch einen Neubau verursacht werden, kann der alte Kahn bestimmt noch einige Jahre fahren.
varlex 04.12.2019
3.
Zitat von Michael Glaswieder eine Dreckschleuder mehr auf der Welt. Danke AIDA !
Hier gilt das Gleiche, wie beim Fliegen. Kreuzfahrtschiffe sind so irrelevant in der Menge an CO2, dass selbst ein Verbot keine Auswirkung hätte. Es sind völlig sinnlose Alibidiskussionen, damit man schön von den echten Emittenten ablenken kann. Dabei ist es egal, ob privat oder industiell. Es sei nur mal erwähnt, dass die Energiewende in der Industrie besser läuft, als die private Energiewende. (Beide sind Teil bei gesetzlichen Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs)
svensationell 04.12.2019
4.
Zitat von Michael Glaswieder eine Dreckschleuder mehr auf der Welt. Danke AIDA !
Die Dreckschleuder fährt schon seit 20 Jahren durch die Welt und ist damit "nachhaltiger", als überflüssige Neubauten. Erst lesen, dann pöbeln
Malte2 04.12.2019
5. SPON oder Aida Presseabteilung?!
Woher das Interesse über diese unfassbar unwichtige Story den dritten Artikel am dritten Tag in Folge zu bringen? Man könnte das jetzt nutzen und dabei noch über die Umweltschädlichkeit und die asozialen Arbeitsbedingungen auf Kreuzfahrtschiffen zu berichten - aber das wirkt hier eher so als ob Aida Cruises hier einen neuen Kanal für seine Presssemitteilungen gefunden hat.
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