Am Chimborazo Deutsche Bergsteigerin wird in Ecuador vermisst

Seit einer Woche suchen mehrere Rettungsteams am höchsten Berg von Ecuador nach einer deutschen Frau aus Baden-Württemberg und ihrem Schweizer Begleiter. Bisher wurde nur ein Zelt mit ihren Büchern gefunden.


Quito/Berlin - Die 57 Jahre alte Deutsche und der 42-jährige Schweizer waren zuletzt in der Nähe des Gipfels des 6310 Meter hohen Chimborazo gesehen worden. Die Frau stammt dem Auswärtigen Amt in Berlin zufolge aus Baden-Württemberg. Die Botschaft in Quito stehe in Kontakt mit den örtlichen Behörden und dem Bergsteigerverband, sagte ein Sprecher. "Es läuft eine Suchaktion, aber es gibt noch keine Ergebnisse." Ecuadorianische Förster fanden bislang nur ein Zelt mit Büchern in deutscher Sprache in der Nähe einer Rettungshütte. Die Eigentümer seien bisher nicht zurückgekehrt.

Der Chimborazo ist ein ruhender, aber nicht erloschener Vulkan und zugleich der höchste Berg Ecuadors. Er befindet sich rund 230 Kilometer entfernt von Quito im zentralen Gebirge des Landes. Seine Besteigung gilt wegen der Gefahr schnell umschlagenden Wetters als schwierig. Zahlreiche Wanderer sind schon bei der Besteigung des Berges ums Leben gekommen.



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