Nach Terroranschlägen Auswärtiges Amt entschärft Sicherheitshinweis zu Sri Lanka

Seit den Anschlägen in Sri Lanka riet das Auswärtige Amt von Reisen in das Land ab. Nun hat die Behörde die Sicherheitslage neu bewertet, empfiehlt aber weiterhin, öffentliche Plätze zu meiden.

Soldat in Colombo (April 2019): "Die Sicherheitsvorkehrungen wurden deutlich und erkennbar verschärft"
Jewel SAMAD / AFP

Soldat in Colombo (April 2019): "Die Sicherheitsvorkehrungen wurden deutlich und erkennbar verschärft"


Sri Lanka kehrt langsam zur Normalität zurück: Seit den Terroranschlägen am Ostersonntag wurden vor Ort die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. Das Auswärtige Amt hat daher den Reise- und Sicherheitshinweis für das Land im Indischen Ozean aktualisiert: "Trotz der nunmehr wiederhergestellten öffentlichen Ordnung wird bei Reisen nach Sri Lanka weiterhin zu erhöhter Vorsicht geraten."

Ausgangssperren können laut der Behörde weiterhin verhängt sowie soziale Medien blockiert werden. Reisende sollten öffentliche Plätze weiträumig meiden und sich über lokale Medien sowie ihren Reiseveranstalter zur Sicherheitslage vor Ort auf dem Laufenden halten. Am Flughafen müssen Reisende mehr Zeit einplanen - und sollten spätestens vier Stunden vor Abflug am Terminal sein. Nach Auskunft der Flughafenbehörde sind Fahrten zum Airport mit gültigem Reisepass und Flugticket trotz möglicher Ausgangssperren erlaubt.

Unmittelbar nach den Anschlägen hatte das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka abgeraten. Große deutsche Veranstalter wie Tui Deutschland, DER Touristik und Thomas Cook sagten daraufhin Urlaubsreisen dorthin bis zum Sommer ab. Betroffene hatten die Möglichkeit, ihren Urlaub kostenlos zu stornieren und umzubuchen.

abl/dpa



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