Berufsverband Mögliche Gefahren bei Fahrten mit Ausflugsbooten im Ausland

Überfüllte Kähne mit zu wenig Rettungswesten, so stellen sich nach Ansicht des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft oftmals die Touristenboote im Ausland dar. Der Ratschlag: Wachsamkeit vor Beginn der Fahrt und eine eigene Rettungsweste könnten die Gefahren minimieren.


Verbandsgeschäftsführer Jürgen Tracht erklärte, die Ausstattung von Touristenbooten lasse in vielen Ländern sehr zu wünschen übrig. Oft hätten solche Schiffe mehr Menschen als erlaubt an Bord. Zudem fehlten sehr häufig die Rettungsmittel. "So lange nichts Unvorhergesehenes geschieht, mag das kein Problem sein. Tritt aber ein Notfall ein, kann er dramatisch enden", warnte Tracht.

Mädchen auf dem Ausflugsboot: oftmals sind zu wenig Rettungswesten an Bord
AP

Mädchen auf dem Ausflugsboot: oftmals sind zu wenig Rettungswesten an Bord

Bevor Touristen spontan an Bord eines Ausflugsbootes gingen, sollten sie ein Auge darauf werfen, wo sich die Rettungsmittel befänden, empfahl der Verband. Dies gelte vor allem für den Fall, dass Trips auf die offene See hinausführten. Der äußere Zustand eines Schiffes kann nach den Worten von Tracht schon auf die Gesamtqualität an Bord hindeuten. Urlauber, die regelmäßig in den Ferien Touren mit einem Boot unternehmen, sollten eventuell über die Anschaffung einer eigenen Rettungsweste nachdenken. Im Gegensatz zu Deutschland mit seinen strengen Vorschriften für Ausflugsboote hätten manche Länder weniger strikte Auflagen und Kontrollen vorzuweisen.



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