Chinesische Touristinnen Schönheits-OPs sorgen für Probleme bei der Rückreise

Sie sahen anders aus als auf den Passfotos: Eine Gruppe Chinesinnen, die für Schönheitsoperationen nach Südkorea gereist war, hat bei ihrer Rückkehr für Verwirrung bei den Zollbeamten gesorgt. Operationsnähte und Verbände irritierten die Kontrolleure.


Shanghai - Weil ihre Passfotos nicht mehr mit der Realität übereinstimmten, hat eine Gruppe von Chinesinnen nach Schönheitsoperationen in Südkorea erhebliche Probleme bei der Rückkehr in ihre Heimat bekommen. Wie die Zeitung "China Daily" am Mittwoch berichtete, trauten die Einreisebeamten ihren Augen nicht, als die 23 Frauen im Alter von 36 bis 54 Jahren ihre riesigen Hüte und Sonnenbrillen abnahmen.

Mit ihren größeren Augen, schmaleren Nasen und verschlankten Kinnpartien hätten die Frauen ganz anders ausgesehen, sagte der Flughafenbeamte Chen Tao. "Außerdem hatten sie überall Verbände und die eine oder andere Operationsnaht."

Laut Chen mussten die Beamten die nicht vom Schönheitschirurgen überarbeiteten Gesichtspartien der Frauen sehr sorgfältig mit den Fotos in den Pässen vergleichen. Die Überprüfung habe deshalb bei jeder Frau mehrere Minuten gedauert - statt der üblichen 45 Sekunden. Die Beamten forderten die Frauen auf, möglichst bald ihre Passfotos zu erneuern. Im Zuge des Wirtschaftsbooms gehören Schönheitsoperationen bei wohlhabenden Chinesen mittlerweile zum guten Ton.

sto/AFP



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