CSU-Politikerin Dorothee Bär beschwert sich über Bahn - und erntet Spott

Wenn die eigene Partei den Verkehrsminister stellt, sollte man sich lieber nicht über die Deutsche Bahn aufregen. Die CSU-Politikerin Dorothee Bär entfachte mit ihrer Beschwerde Empörung auf Twitter.
Dorothee Bär

Dorothee Bär

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP

Die CSU-Politikerin Dorothee Bär ist mit der Deutschen Bahn gefahren - und hatte offenbar ein frustrierendes Erlebnis. Trotz Sitzplatzreservierung musste sie auf dem Boden sitzen, auch noch ohne Klimaanlage. Ihrem Ärger machte die Staatsministerin auf Twitter Luft.

"Wenn der Platz, den Du reserviert hast (mal wieder!) nicht da ist, weil (erneut!) der zweite Zugteil fehlt, dann nervt das langsam @DB_Presse... Und die Klima ist natürlich auch ausgefallen...", schrieb sie am Mittwoch und postete dazu ein Foto ihrer schwarzen, spitzen Schuhe, die sie gegen die Mülleimer im Zuggang gedrückt hatte.

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Mit solchen Tweets hofft man ja eigentlich auf Solidarität, auf andere User, die ähnliche Geschichten posten, ihr recht geben mit Antworten wie "Die Deutsche Bahn ist einfach das Letzte." Doch es gab nur wenig Mitleidbekundungen für die Politikerin - vielmehr traf sie Spott und Häme.

"Die #DB gehört dem Staat und im #Verkehrsministerium sitzt auch noch ein #Parteifreund, der das ändern könnte. Ich kennen keinen Eigentümer, der so über sein eigenes Unternehmen spricht und nichts ändert", schrieb ein Twitter-Nutzer unter Bärs Post. Ein anderer: "Tja - der Zustand des öffentlichen Fernverkehrs nach 9 Jahren mit CSU-Bundesverkehrsministern."

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Auf die Frage der Deutschen Bahn, in welchem Zug sie denn gerade sitze, antwortete Bär dann gar nicht mehr. Ebenso ging sie auch nicht auf die zahlreichen Kommentare zu ihren Schuhen ein.

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NDR
kry
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