Dramatische Rettungsaktion Ausflugsboot in den Iguazú-Wasserfällen gekentert

Ein Trip zu den berühmten Wasserfällen in Argentinien endete tödlich: Ein Ausflugsboot ist in den tosenden Fluten der Iguazú-Fälle umgekippt - zwei Urlauber aus den USA kamen ums Leben, acht Menschen, darunter ein Deutscher, wurden in einer dramatischen Aktion gerettet.

REUTERS

Buenos Aires - An den Iguazú-Wasserfällen in Argentinien sind am Montag zwei Touristen aus den USA bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen. Fünf Urlauber aus Deutschland, den USA und Kolumbien seien gerettet worden, teilten die Behörden am Montag mit. Bei den Toten handelte es sich demnach um einen 70-jährigen Mann und eine 28 Jahre alte Frau.

Der Unfall ereignete sich nahe dem Wasserfall San Martín auf der argentinischen Seite der auf der Grenze zu Brasilien liegenden Wasserfälle. Das Schlauchboot mit Außenbordmotor näherte sich dem Wasserfall, rammte dabei einen Felsen und kippte in den tosenden Fluten um. Rettungskräfte aus Argentinien und dem nahen Brasilien hätten acht Überlebende aus dem Wasser retten können.

An Bord waren neben den sieben Touristen zwei Besatzungsmitglieder und ein Fotograf, der für den Veranstalter der Tour arbeitete. Die fünf Touristen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bis auf einen, der einen Schock erlitten hatte, wurden alle von ihnen wieder entlassen.

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Iguazú-Wasserfälle: Tödlicher Unfall in den tosenden Fluten
Die Iguazú-Fälle an der Grenze zu Brasilien etwa 1400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Buenos Aires gehören zu den größten Wasserfällen der Welt. Das Naturschauspiel lockt jedes Jahr Millionen Touristen aus aller Welt an. Viele von ihnen lassen sich in Booten unterhalb der Fälle bis dicht an die herabstürzenden Wassermassen fahren.

Nach Angaben der Behörden war dies der erste tödliche Unfall an den Iguazú-Wasserfällen.

abl/dpa/AFP



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