"Into the Wild"-Bus Deutsche in Alaskas Wildnis gerettet

Sie waren auf den Spuren des verunglückten "Into the Wild"-Abenteurers Christopher McCandless - und brachten sich in Alaska selbst in Gefahr. Weil drei Deutsche von ihrer Wanderung zu einem verrotteten Bus nicht wiederkamen, startete die Polizei eine Rettungsaktion.
Verrotteter Bus in Alaskas Wildnis (Archivbild): Er war das Ziel der Wanderung

Verrotteter Bus in Alaskas Wildnis (Archivbild): Er war das Ziel der Wanderung

Foto: Jillian Rogers/ AP

Hamburg - Der rostige Linienbus aus dem Kinofilm "Into the Wild" (2007) ist legendär. Hier verschanzte sich der 22-jährige Christopher McCandless Anfang der neunziger Jahre, nachdem er sich gegen ein normales Leben in der Stadt entschieden hatte. Der Aussteiger wollte in der Natur leben - scheiterte aber an den harten Umständen und starb.

Seit dem Film, der auf einer wahren Geschichte basiert und bei dem Sean Penn Regie führte, ist der Linienbus 142 zu einer Pilgerstätte für selbsternannte Abenteurer geworden. Auch drei Männer aus Deutschland sind in der vergangenen Woche zu einer Wanderung dorthin aufgebrochen, wurden dann aber von einem Hochwasser überrascht und konnten nicht zu ihrem geparkten Fahrzeug zurückkehren.

Ein Anwohner, der von dem Vorhaben der drei Deutschen wusste, meldete sie als vermisst, als sie nicht wieder auftauchten. Polizisten starteten eine Suchaktion per Helikopter und sichteten die Wanderer nach zehn Minuten aus der Luft.

Laut dem Polizeibericht konnten die Männer im Alter zwischen 19 und 21 Jahren gerettet werden. Sie seien gesund, aber hungrig gewesen, denn ihre Vorräte hätten nur für drei Tage gereicht.

jus
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.