Neue Regelung bei Flugreisen E-Zigaretten müssen ins Handgepäck

Wer seine E-Zigarette mit auf Reisen nehmen möchte, muss das künftig im Handgepäck tun. Die Internationale Luftfahrtorganisation hat ihre Mitnahme im aufgegebenen Gepäck verboten. Grund ist die Brandgefahr.
Raucher mit E-Zigarette: Angst vor Bränden im Gepäck

Raucher mit E-Zigarette: Angst vor Bränden im Gepäck

Foto: Frank Leonhardt/ picture alliance / dpa

Flugreisende dürfen E-Zigaretten künftig nur noch im Handgepäck mit sich führen. Die in Kanada ansässige Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) teilte mit, die Mitnahme der Geräte in aufgegebenem Gepäck werde wegen Brandgefahr verboten. Auch das Aufladen von E-Zigaretten in der Kabine sei fortan untersagt.

Grund seien die Heizelemente der kleinen Geräte: "Mehrere Vorfälle wurden bekannt, bei denen sich die Heizelemente irrtümlich einschalteten und so Brände im Gepäck verursachten", sagte ICAO-Ratspräsident Olumuyiwa Benard Aliu. In der Kabine könne in einem solchen Fall leichter eingegriffen werden.

Mehrere Fluggesellschaften hatten zuvor bereits aus eigenem Antrieb neue Regeln für den Umgang mit den Geräten erlassen.

Auch wenn die E-Zigarette damit im Handgepäck weiter greifbar ist: Bei den meisten Gesellschaften ist ihre Nutzung an Bord ebenso verboten wie die ihrer klassischen Schwester.

syd/AFP/dpa
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