Erste Urlaubsstornierungen Deutsche tun's dem Kanzler gleich

Italienische Tourismus-Verantwortliche haben von ersten Stornierungen deutscher Gäste berichtet.


Rom - "Heute sind bei einigen Hotels in Südtirol ganz konkrete Absagen eingetroffen", berichtete der Südtiroler Tourismus-Landesrat Werner Frick. Er forderte die italienischen Tourismusbehörden auf, ein "deutliches Signal" zu setzen.

"Das Tourismusland Italien muss sich von der deutschlandfeindlichen Aussage distanzieren, wohl am besten durch den Rücktritt von Staatssekretär Stefano Stefani", verlangte Frick. Stefani hatte deutsche Urlauber beschimpft. Daraufhin sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder seinen Italien-Urlaub ab.

Frick unterstrich die "Wertschätzung und den Respekt des Landes Südtirol für die deutschen Urlaubsgäste". Rund 2,5 Millionen Deutsche verbringen pro Jahr in der deutschsprachigen Provinz an der Grenze zu Österreich ihren Urlaub.



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