Europas Zeltplätze In Italien ist Campen am teuersten

Schlechte Nachrichten für Italien-Camper, gute für Anhänger deutscher Zeltplätze: Während in dem südeuropäischen Land im Schnitt 41 Euro pro Nacht fällig werden, gehören die Plätze in Deutschland zu den günstigsten in Europa.


München - Bei den Campingplatz-Preisen gibt es große Unterschiede innerhalb Europas. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen Camping-Urlauber in Italien, ermittelte der ADAC. Dort werden im Schnitt 41 Euro pro Nacht fällig. Auf Sardinien und Elba sowie in der Toskana müsse gar mit mehr als 50 Euro pro Nacht gerechnet werden. Am unteren Ende der Preisskala steht dagegen Polen mit durchschnittlich 21,90 Euro pro Übernachtung.

Dabei haben die Platzbetreiber nach ADAC-Beobachtung in den wichtigsten Urlaubsländern ihre Gebühren zur Saison 2008 nur moderat angehoben: In Österreich stiegen sie um fünf Prozent, in der Schweiz um vier und in Deutschland um ein Prozent. In Deutschland verlangen die Betreiber der Campingplätze im Schnitt 24,20 Euro pro Nacht. Damit sei die Bundesrepublik das drittgünstigste Campingland in Europa. Neben Polen sei lediglich Ungarn mit 23 Euro pro Nacht noch günstiger.

Über dem europäischen Durchschnittspreis von 30,50 Euro pro Nacht liegen dagegen zum Beispiel Spanien (37,40 Euro), Dänemark (35,70 Euro), Kroatien (33,40 Euro) und Frankreich (32,30 Euro). Zwischen Ärmelkanal Côte d'Azur sei das Preisgefälle zwischen den teuren Küstenregionen und dem günstigen Inland besonders groß, so der ADAC. Sparen lasse sich in Frankreich aber auf kommunalen Plätzen, auf denen häufig schon für 12 bis 15 Euro übernachtet werden könne.

abl/dpa

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