Streik in Ägäis und Ionischem Meer Griechische Seeleute wollen Schiffsverkehr lahmlegen

Dutzende griechische Inseln dürften am Mittwoch nicht ansteuerbar sein: In der Ägäis und im Ionischen Meer werden wohl keine Fähre auslaufen. Grund ist ein 24-Stunden-Streik griechischer Seeleute.

Fähren im Hafen von Piräus (Symbolbild)
Thanassis Stavrakis/ AP

Fähren im Hafen von Piräus (Symbolbild)


Urlauber in Griechenland müssen am Mittwoch mit erheblichen Problemen im Fährverkehr rechnen. Die bei der Küstenschifffahrt beschäftigten Seeleute haben einen 24-stündigen Streik angekündigt. Demnach dürfte in der Ägäis und im Ionischen Meer keine Fähre auslaufen.

Beratungen zum Abwenden des Streiks seien gescheitert, berichtete das Staatsradio am Dienstag. Kommt der Fährverkehr zum Erliegen, sind Dutzende Inseln, die keinen Flughafen haben, von der Außenwelt praktisch abgeschnitten.

Die Beschäftigten fordern unter anderem Lohnerhöhungen, wie ihre Gewerkschaft PNO mitteilte. Die Reedereien seien nicht bereit, mehr als zwei Prozent mehr Lohn zu zahlen, teilte der Reederverband mit. Das lehnte die Seeleutegewerkschaft ab.

Die Seeleute versuchen, mit dem Streik in der laufenden Hochsaison größtmöglichen Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. Die Hafenpolizei rechnet dennoch nicht mit größeren Zahlen "gestrandeter" Touristen: Die Reedereien hatten die Reisenden schon in der vergangenen Woche informiert und vorsichtshalber keine Tickets für Mittwoch ausgegeben.

jus/dpa



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