Fahrstuhlgefühl Ferienflieger sackte 90 Meter ab

Bald nach dem Start wurde der Flug von der Ferieninsel Bali zu einer Achterbahnfahrt: Eine Boeing 747 verlor abrupt an Höhe, die Maschine fiel 90 Meter tief in ein Luftloch. Rund 40 Menschen wurden verletzt.


Seoul - Für die meisten der 271 Passagiere an Bord der Korean-Air-Maschine blieb es bei einem heftigen Schreck. 37 Passagiere und mehrere Besatzungsmitglieder wurden leicht verletzt, wie die Fluggesellschaft Korean Air in Seoul mitteilte. Ernstliche Verletzungen habe es aber nicht gegeben.

Etwa 40 Minuten nach dem Start verlor die Maschine abrupt an Höhe, sagt ein Sprecher der größten Luftfahrtgesellschaft Südkoreas. Die Boeing 747 sei plötzlich etwa 90 Meter tief in ein Luftloch abgesackt. Die Maschine habe sich dann aber wieder gefangen und sei sicher in Seoul gelandet. Im März waren nach Turbulenzen im Luftraum von Tokio 47 Passagiere einer taiwanesischen Maschine zum Teil schwer verletzt worden. Das Flugzeug der Linie Eva Air war aus Taiwans Hauptstadt Taipeh nach Tokio unterwegs und sackte kurz vor dem Flughafen der japanischen Hauptstadt aus 5500 Metern Höhe in mehreren Schüben ab.

Erst Anfang Juni waren zehn Menschen leicht verletzt worden, als ein Flieger der indonesischen Fluggesellschaft Garuda Indonesia über der südjapanischen Insel Okinawa in Turbulenzen geriet. Er war auf dem Weg von Bali nach Osaka im Osten Japans.



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