Ferienverkehr ADAC warnt vor Riesen-Stau am Wochenende

Mit insgesamt über 1000 Kilometern Stau auf Deutschlands Autobahnen rechnet der ADAC an den kommenden beiden Wochenenden. Mit Ferienbeginn in Bayern, Baden-Württemberg und eine Woche später in Nordrhein-Westfalen startet in drei besonders bevölkerungsstarken Bundesländern die Urlaubssaison.


Ferienstau: Wer flexibel ist, sollte nachts aufbrechen
EPA/DPA

Ferienstau: Wer flexibel ist, sollte nachts aufbrechen



"Stop and Go"- gefährdet sind insbesondere die Autobahnen A3, A5, A7 und A8. Hier wird es laut ADAC-Vorhersage schon in den frühen Morgenstunden zu langen Warteschlangen kommen. Auch der Gotthard- und der Tauerntunnel könnten für Autofahrer zu einem Nadelöhr werden. Hier kam es bereits am vergangenen Wochenende zu Verzögerungen von bis zu vier Stunden.

Der Automobilclub empfiehlt, besonders bei Reisezielen gen Süden, "die Fahrt so flexibel wie möglich zu gestalten": Reisende, die ihren Urlaubsbeginn zum Beispiel wegen einer Flug- oder Hotelbuchung nicht verschieben können, sollten überlegen, ob sie nicht nachts aufbrechen. Rechtszeitig vor Antritt der Reise sollten bereits Verkehrsnachrichten beachtet werden, um schon bestehende Staus weiträumig umfahren zu können.

Wer nicht ausweichen kann, sollte schon vorab einige "Überstunden" im Auto einkalkulieren. Der ADAC empfiehlt, die Telefonnummer der reservierten Urlaubsunterkunft griffbereit zu halten, um gegebenenfalls Verspätungen ankündigen zu können.

Wer mit Kindern reist, sollte sich besonders gut vorbereiten, Ausweichrouten und alternative Rastmöglichkeiten heraussuchen, ausreichend Getränke und leichtverdaulichen Proviant mitnehmen. Und natürlich sollte während der Fahrt geeignetes Spielzeug und griffbereit sein, um die Anzahl der quengeligen "Wann sind wir endlich da?" - Fragen zu begrenzen.



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