Fluggesellschaft Scoot Singapore Airlines gründet Billigableger

Ein Billigflieger für die Langstrecke: Die renommierte Fluggesellschaft Singapore Airlines versucht sich in einem neuen Segment. Der neu gegründete Ableger namens Scoot soll zunächst Ziele in Australien und China bedienen - später sind auch Verbindungen nach Europa geplant.
Scoot-Chef Campbell Wilson: Langstreckenflüge für Sparfüchse

Scoot-Chef Campbell Wilson: Langstreckenflüge für Sparfüchse

Foto: ROSLAN RAHMAN/ AFP

Singapur - Im Juni 2012 geht es los bei Scoot: Die Billigairline startet mit zunächst vier Boeing 777-200, die Reisezeiten von bis zu 13 Stunden erreichen können, ihren Flugbetrieb. Die Basis der neuen Gesellschaft, die von Singapore Airlines (SIA) gegründet wurde, wird Singapur sein, am Anfang liegt der Fokus auf Zielen, die fünf bis zehn Flugstunden entfernt sind. Zunächst sind Flugverbindungen nach China und Australien geplant, später sollen auch Europa und Afrika angeflogen werden.

"Dieses Marktsegment wächst schnell", sagte Scoot-Chef Campbell Wilson. "Wir wollen ein neues Geschäftsfeld für die SIA-Gruppe erschließen." Scoot wird vor allem zwei Wettbewerber in der Region haben: Air Asia X und JetStar, den Billigableger von Qantas.

Singapore Airlines ist bereits Eigentümer der SilkAir, die populäre Ferienziele in Asien bedient, und besitzt ein Drittel von Tiger Airways, einer Kurzstrecken-Billigfluglinie. Scoot will im kommenden Jahr 52 Piloten, 250 Flugbegleiter sowie 40 Bodenpersonal-Mitarbeiter einstellen.

sto/AP
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