Flughafen Köln/Bonn Bundespolizei testet Ein-Handgepäck-Spur

Nur eine Handtasche? Dann bitte zur Express-Sicherheitskontrolle. Am Flughafen Köln/Bonn versucht die Bundespolizei "nach dem Prinzip Schnellkasse" das Warten zu verkürzen.

Flughafen Köln/Bonn: Test von Ein-Handgepäck-Spur
Oliver Berg/DPA

Flughafen Köln/Bonn: Test von Ein-Handgepäck-Spur


Wer mit leichtem Handgepäck reist, kann am Flughafen Köln/Bonn ab 1. September eine neue Expressspur an der Sicherheitskontrolle nutzen. Die Bundespolizei testet dort laut Mitteilung die neue Kontrollspur im Terminal 1. Sie sei "für Reisende vorgesehen, die lediglich mit einem kleinen Handgepäckstück fliegen". Ein Handgepäck-Trolley zähle nicht dazu, vielmehr gehe es um Passagiere mit einem kleinen Gegenstand, einer Laptoptasche oder einem kleineren Rucksack (bis 20 Liter).

"Die Ein-Handgepäck-Spur soll nach dem Prinzip einer Schnellkasse funktionieren", so die Bundespolizei. "Durch die geringere Anzahl und die geringere Größe der zulässigen Gepäckstücke können die einzelnen Kontrollen schneller erfolgen." Da die neue Spur zusätzlich zu den gewöhnlichen Kontrollen betrieben werde, entstehe für die Reisenden kein Nachteil. Der Test soll mehrere Monate dauern und regelmäßig ausgewertet werden.

An den Flughäfen Hamburg und Frankfurt kommt bereits ein neues System bei den Sicherheitskontrollen zum Einsatz, mit dem Wartezeiten verkürzt werden. Dabei können schon am Eingang drei Passagiere gleichzeitig ihr Handgepäck sortieren, Flüssigkeiten und Computer rausnehmen und auflegen. Die beiden neuen Kontrollspuren seien deutlich effizienter als die bisherige, teilte die Bundespolizei in Frankfurt im Februar mit.

abl/dpa



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