Fluglotsenstreik Passagiere in Frankreich am stärksten betroffen

Ob in Frankreich, Italien oder Österreich - in Europa sind Fluglotsen den zweiten Tag im Ausstand. Hier kommt es zu zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen. Auch die Lufthansa muss 25 Flüge streichen.

Flughafen Charles de Gaulle (Archiv): Verspätete Flüge wegen Streiks
AFP

Flughafen Charles de Gaulle (Archiv): Verspätete Flüge wegen Streiks


Frankreich - Der zweite Tag eines länderübergreifenden Ausstands der Fluglotsen führt vor allem in Frankreich zu Behinderungen. Dort wollen die Lotsen noch bis Freitag früh streiken.

Die Bilanz bislang: An den beiden Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly haben die Flüge im Durchschnitt Verspätungen von einer halben Stunde. Auch in Lyon und Marseille kann der reguläre Flugplan nicht eingehalten werden. An einigen kleineren französischen Flughäfen ist der Flugverkehr ganz eingestellt.

Auch Lufthansa-Passagiere sind am Donnerstag von dem Streik der französischen Lotsen betroffen. 25 Flüge mussten gestrichen werden - vor allem handelt es sich dabei um Verbindungen von und nach Frankreich und auch nach Österreich. Dort und auch an den Flughäfen in Italien, Tschechien und Ungarn kommt es am Donnerstag ebenfalls zu Arbeitsniederlegungen.

Der Flugverkehr in Griechenland soll weitgehend unbeeinträchtigt bleiben. "Es wird keinen Streik geben", sagte eine Sprecherin des Flughafens in Athen. Die griechische Gewerkschaft der Fluglotsen hatte ursprünglich mitgeteilt, sich am Donnerstag für drei Stunden an den Streiks der europäischen Kollegen beteiligen zu wollen.

Die deutschen Fluglotsen hatten einen für Mittwoch angekündigten Streik abgesagt.

leh/Reuters/afp/dpa



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