Flugzeugunglück Boeing rutschte von der Landebahn

Glimpfliches Ende eines Flugzeug-Dramas: Eine Boeing 737 rutschte im französischen Limoges 40 Meter über die Landebahn hinaus. Die 181 Passagiere an Bord mussten das Flugzeug über die Notrutsche verlassen - lediglich sechs wurden bei dem Unfall leicht verletzt.


Limoges - Die Boeing 737 der Billigfluggesellschaft Ryanair geriet am Freitagnachmittag bei Regen und starkem Wind auf dem Flughafen der französischen Stadt Limoges von der Landebahn. Sechs Menschen seien bei dem Unfall leicht verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Nach Angaben der irischen Billigfluglinie Ryanair wurde eine schwangere Frau vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht. Die Unglücksmaschine kam aus Charleroi in Belgien, an Bord waren sechs Besatzungsmitglieder und 175 Passagiere - hauptsächlich belgische Staatsbürger.

"Es gab eine starke Böe und kurz danach war ein großer Knall zu hören. Das waren wohl die Notrutschen", sagt ein Anwohner dem Nachrichtensender LCI. "Keiner war schwer verletzt, doch die Leute waren sehr schockiert." Bis zur Bergung der Maschine bleibt der Verkehr auf dem Flughafen behindert.

Als mögliche Erklärung für das Unglück wurde das Wetter vermutet. Die Fluggesellschaft Ryanair erklärte: "Im Moment der Landung regnete es, die Piste war nass und es wehte starker Wind." Auch die Flughafenverwaltung vermutete als Unglücksursache das schlechte Wetter: "Die Ansammlung von Regenwasser auf der Piste könnte einen Aquaplaning-Effekt ausgelöst haben."

cjp/AFP/dpa



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