Frankfurter Flughafen Streik sorgte für Rückstau an der Gepäckkontrolle

Erst streikten die Vorfeldmitarbeiter, nun sind es die Gepäckkontrolleure: Am Frankfurter Flughafen legten die Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zeitweise ihre Arbeit nieder und lösten einen Rückstau in der Gepäckkontrolle aus. Der Flugbetrieb war nicht beeinträchtigt.


Frankfurt/Main - Die Streikserie am Frankfurter Flughafen nimmt kein Ende: Am Dienstagmorgen um 5.30 Uhr traten die von Ver.di organisierten Reisegepäckkontrolleure für knapp vier Stunden in einen Ausstand, das waren 57 Beschäftigte. Bei der Gepäckkontrolle habe es einen Rückstau gegeben, der Flugbetrieb sei aber normal verlaufen, erklärte der Flughafenbetreiber Fraport.

Ver.di verlangt nach Angaben vom Dienstag 7,5 Prozent mehr Geld und eine Angleichung der Urlaubstage an den Flächentarifvertrag in der Sicherheitswirtschaft.

Die rund 3800 Mitarbeiter der Fraport-Sicherheitstochter FraSec lägen mit 9,50 Euro bis 11 Euro brutto pro Stunde am unteren Ende der Entgelte am Frankfurter Flughafen, erklärte Ver.di-Verhandlungsführer Gerhard König.

Die Verhandlungen sollen an diesem Mittwoch fortgesetzt werden. Werde dann kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, will Ver.di den Ausstand auf andere Bereiche wie die Fluggastkontrolle ausweiten. In der vergangenen Woche hatte das Arbeitsgericht nach knapp zwei Wochen den Streik des Vorfeldpersonals am größten deutschen Flughafen gestoppt.

jus/dpa



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crocodil 06.03.2012
1. Wann
Zitat von sysopErst streikten die Vorfeldmitarbeiter, nun sind es die Gepäckkontrolleure: Am Frankfurter Flughafen legten die Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zeitweise ihre Arbeit nieder und lösten einen Rückstau in der Gepäckkontrolle aus. Der Flugbetrieb war nicht beeinträchtigt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,819653,00.html
streiken eigentlich mal die Rentner, um die ihnen zustehende Erhöhung zu erhalten? Schlieslich gibt es ca. 20 Mio. Was letztes Jahr versprochen wurde (+2,5%), halte ich wieder für einen Schuss in den Ofen.
snoopy202 07.03.2012
2. Jahrelange Hinhaltetaktik
Es wird auch mal Zeit, daß sich die Verdi auf die Seite der Sicherheitsangestellten von Frasec stellen. Durch jahrelange Hinhaltetaktik wurden die Mitarbeiter auf die kalte Seite gestellt. Immer wurden Drohungen ausgesprochen, unwahrheiten erzählt und gewimmert, wenn es an den Verhandlungstisch ging. Die Firma Frasec sei nicht mehr konkurrenzfähig, wenn solch hohe Forderungen (7,5%) gestellt würden. Am Frankfurter Flughafen werden Arbeitszeiten gestaltet, die Menschenverachtend sind. Und das müssen die Mitarbeiter mitmachen, denn man hat ja dafür einen Vertrag unterschrieben. Als Tochtergesellschaft werden die Mitarbeiter der Firma Frasec jedoch sehr Stiefmütterlich gehalten, wenn das Thema Lohnerhöhung, Urlaubserhöhung und dergleichen geht. Am Jahresende jedoch, werden Bonusse an die Geschäftsführung ausgeschüttet, die keiner der Mitarbeiter mit dem Bruttogehalt erreicht.
snoopy202 07.03.2012
3.
Zitat von sysopErst streikten die Vorfeldmitarbeiter, nun sind es die Gepäckkontrolleure: Am Frankfurter Flughafen legten die Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zeitweise ihre Arbeit nieder und lösten einen Rückstau in der Gepäckkontrolle aus. Der Flugbetrieb war nicht beeinträchtigt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,819653,00.html
Jahrelange Hinhaltetaktik Es wird auch mal Zeit, daß sich die Verdi auf die Seite der Sicherheitsangestellten von Frasec stellen. Durch jahrelange Hinhaltetaktik wurden die Mitarbeiter auf die kalte Seite gestellt. Immer wurden Drohungen ausgesprochen, unwahrheiten erzählt und gewimmert, wenn es an den Verhandlungstisch ging. Die Firma Frasec sei nicht mehr konkurrenzfähig, wenn solch hohe Forderungen (7,5%) gestellt würden. Am Frankfurter Flughafen werden Arbeitszeiten gestaltet, die Menschenverachtend sind. Und das müssen die Mitarbeiter mitmachen, denn man hat ja dafür einen Vertrag unterschrieben. Als Tochtergesellschaft werden die Mitarbeiter der Firma Frasec jedoch sehr Stiefmütterlich gehalten, wenn das Thema Lohnerhöhung, Urlaubserhöhung und dergleichen geht. Am Jahresende jedoch, werden Bonusse an die Geschäftsführung ausgeschüttet, die keiner der Mitarbeiter mit dem Bruttogehalt erreicht.
snoopy202 07.03.2012
4. Jahrelange Hinhaltetaktik
Zitat von sysopErst streikten die Vorfeldmitarbeiter, nun sind es die Gepäckkontrolleure: Am Frankfurter Flughafen legten die Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma zeitweise ihre Arbeit nieder und lösten einen Rückstau in der Gepäckkontrolle aus. Der Flugbetrieb war nicht beeinträchtigt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,819653,00.html
Jahrelange Hinhaltetaktik Es wird auch mal Zeit, daß sich die Verdi auf die Seite der Sicherheitsangestellten von Frasec stellen. Durch jahrelange Hinhaltetaktik wurden die Mitarbeiter auf die kalte Seite gestellt. Immer wurden Drohungen ausgesprochen, unwahrheiten erzählt und gewimmert, wenn es an den Verhandlungstisch ging. Die Firma Frasec sei nicht mehr konkurrenzfähig, wenn solch hohe Forderungen (7,5%) gestellt würden. Am Frankfurter Flughafen werden Arbeitszeiten gestaltet, die Menschenverachtend sind. Und das müssen die Mitarbeiter mitmachen, denn man hat ja dafür einen Vertrag unterschrieben. Als Tochtergesellschaft werden die Mitarbeiter der Firma Frasec jedoch sehr Stiefmütterlich gehalten, wenn das Thema Lohnerhöhung, Urlaubserhöhung und dergleichen geht. Am Jahresende jedoch, werden Bonusse an die Geschäftsführung ausgeschüttet, die keiner der Mitarbeiter mit dem Bruttogehalt erreicht.
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