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Gefahr im Meer Tödliche Quallen vor Thailand entdeckt

Bis vor wenigen Jahren waren sie in Thailand noch unbekannt. Jetzt ist eine gefährliche Art der Würfelquallen vor den Küsten der Provinz Krabi und der Insel Ko Phi Phi entdeckt worden. Die Nesseltiere können ihre Opfer mit Gift lähmen.

Bangkok - An den thailändischen Touristenstränden im Süden des Landes ist eine lebensgefährliche Art der Würfelquallen entdeckt worden. Die Meerestiere geben ein tödliches Gift ab, das ihre Opfer in kürzester Zeit lähmt. Die Küstenbehörden hätten die Touristen auf der Insel Ko Phi Phi und in der Provinz Krabi entsprechend gewarnt, berichtete die "Bangkok Post" am Mittwoch.

Würfelquallen, zu denen die hochgiftigen Arten Irukandji und Seewespe zählen, kommen nur in tropischen Gewässern vor. Bis vor wenigen Jahren sind sie aber in Thailand unbekannt gewesen. Einige Arten können bis zu 60 teils mehrere Meter lange Tentakel haben. Die Berührung giftiger Tiere verursacht schwere Verbrennungen und Lähmungen. In Australien gehen Schwimmer aus Furcht vor Seewespen mit nesselsicheren Badeanzügen ins Meer und ganze Strände werden eingezäunt.

Im April ist in Ko Lanta in Krabi ein Mensch nach der Berührung mit einer Würfelqualle gestorben, 2002 kam ein Badender in der Nähe der Phangan-Insel ums Leben.

abl/dpa

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