Gesperrter Luftraum über Deutschland Datenpanne sorgt für verspätete Flüge

Die Deutsche Flugsicherung musste am Morgen den Luftraum oberhalb von 7500 Metern zeitweise sperren. Der Grund: eine Datenpanne. Viele Flüge konnten deswegen nur mit Verspätung starten.

Fluglotsen im Kontrollraum der Deutschen Flugsicherung in Karlsruhe
DPA

Fluglotsen im Kontrollraum der Deutschen Flugsicherung in Karlsruhe


Etliche Flüge im deutschen Luftraum waren heute verspätet, weil es im Flugsicherungszentrum Karlsruhe eine Datenpanne gab. Die Flugaufsicht musste nach eigenen Angaben am Morgen den oberen Luftraum oberhalb von 24.500 Fuß (knapp 7500 Meter) sperren, weil um sechs Uhr ein Flugdatensystem nach einer Fehlermeldung neu gestartet werden musste. Überflüge wurden umgeleitet und geplante Starts verschoben, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen berichtete.

Nach etwa 40 Minuten habe man die Verkehrsmengen dann wieder stufenweise anheben können, bis um 8.20 Uhr wieder die normale Kapazität erreicht worden sei, teilte eine Sprecherin mit. Nach ersten Schätzungen der DFS summierten sich die Verspätungen der Maschinen auf 11.000 Minuten - mehr als 183 Stunden.

Einen Grund für den Ausfall nannte die bundeseigene Flugsicherung zunächst nicht. Einen zunächst vermuteten Hackerangriff könne man aber ausschließen, hieß es in einer schriftlichen Erklärung.

jus/dpa

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