Griechenland Touristen fliehen vor Großbrand an den Strand

Feuer im Feriendorf: Als auf der griechischen Insel Skiathos ein Brand ausbrach, mussten zahlreiche Menschen an den Strand fliehen. Die Feuerwehr leitete einen Großeinsatz ein, auf der Insel wurde der Notstand ausgerufen.


Athen - Auf der griechischen Ferieninsel Skiathos in der nordwestlichen Ägäis sind gestern rund tausend Menschen aus Furcht vor einem Großbrand an den Strand geflüchtet. Mehrere Häuser in einem Pinienhain und zwei Hotels im Urlaubsort Aghia Paraskevi waren nach Angaben der Feuerwehr von den Flammen bedroht. Die Feuerwehr war mit 135 Männern, 18 Fahrzeugen und elf Löschflugzeugen im Einsatz.

Spuren der Verwüstung: Das Feuer hatte auch Hotelanlagen bedroht
DPA

Spuren der Verwüstung: Das Feuer hatte auch Hotelanlagen bedroht

Am Abend gelang es ihr den Brand einzudämmen. Es entstand Sachschaden an einigen Häusern. Zehn Menschen wurden dem Gesundheitsministerium zufolge wegen Reizungen der Augen und Atemwege behandelt. Auf Skiathos wurde der Notstand ausgerufen.

"Das Feuer lässt nach, und der Wind flaut ab", sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. "Wir konnten unsere Mannschaften auf der Insel verstärken, die wir zunächst wegen des Windes mit dem Schiff nicht erreichen konnten." Der Bürgermeister von Aghia Paraskevi sagte, vermutlich sei der Brand in der Nähe einer Müllhalde ausgebrochen. Nach Angaben eines weiteren Behördenvertreters schwelten in drei weiteren Gebieten noch kleinere Brände.

Griechenland war in den vergangenen Wochen durch die lang anhaltende Hitzewelle Ende Juni von mehreren schweren Bränden heimgesucht worden.

sto/AFP



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