Großeinsatz im Flughafen Köln/Bonn Knoblauchmarinade löst Gasalarm aus

Ein seltsamer Geruch lag in der Luft. Kurze Zeit später waren auf dem Flughafen Köln/Bonn Polizei und Feuerwehr im Großeinsatz. Sie vermuteten undichte Gaskartuschen im Koffer eines Passagiers. Die Erklärung war jedoch weit harmloser.


Köln - Ein nach Gas riechender Koffer hat auf dem Flughafen Köln/Bonn für Aufregung gesorgt. Mitarbeiter wurden beim Verstauen des Gepäcks auf den Gasgeruch aufmerksam und verständigten die Sicherheitskräfte, wie die Polizei am heutigen Donnerstag mitteilte.

Nach einer Überprüfung des Koffers tippten diese zunächst auf Gaskartuschen, mit denen etwa Camping-Kocher betrieben werden können. Sie sind als Gefahrgut eingestuft und dürfen nicht auf dem Luftweg transportiert werden.

Der herbeigerufene Besitzer des Koffers konnte jedoch schnell Entwarnung geben: Als er sein Gepäckstück in Gegenwart der Sicherheitskräfte öffnete, stellte sich heraus, dass sich im Koffer keine Gaskartuschen, sondern lediglich große Mengen in Knoblauch mariniertes Fleisch befanden. Die Knoblauchmarinade hatte in der Wärme offenbar den gasigen Geruch verursacht.

Der Passagier konnte seinen Flug nach Linz ohne zeitliche Verzögerung und mit seinem Fleisch antreten.

abl/AP/ddp



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