Unfall im Triebwagen Dichter Rauch über ICE am Hauptbahnhof Hannover

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage muss die Feuerwehr zum Hauptbahnhof Hannover ausrücken. Diesmal quillt Rauch aus einem ICE-Triebwagen.

Am Hauptbahnhof Hannover ist ein ICE in Brand geraten. Betroffen sei der Triebkopf des Zuges, sagte ein Feuerwehrsprecher. Aus dem Zugteil stieg dichter Rauch auf. Zahlreiche Feuerwehrwagen fuhren vor.

Nach Angaben der Bundespolizei bemerkten Zeugen am Dienstagmittag Brandgeruch und alarmierten Streifenbeamte. Feuerwehrleute mit Atemschutz löschten den Brand, bei dem dichter Qualm aus einem Lüftungsgitter und einer Tür des Triebkopfs quoll.

Mitarbeiter der Bahn und Bundespolizisten räumten den Zug, der offenbar in Richtung Köln fahren sollte. Menschen wurden nach Angaben eines Sprechers nicht verletzt. Nach dem Löscheinsatz der Feuerwehr ging von dem Brand im Triebkopf keine Gefahr mehr aus. Die Ursache war zunächst unklar.

Der ICE war laut Sprecher gut besetzt, die genaue Zahl der Reisenden war zunächst unbekannt. Der defekte Zug blockierte ein Gleis und sollte abgeschleppt werden. Wie lange dies dauern würde, war unklar. "Achten Sie auf die Lautsprecheransagen am Gleis und im Bahnhof", schreibt die Bahn auf Twitter. Dort werden auch Informationen zu konkreten Abweichungen vermeldet:

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Am Sonntag erst hatte ein Kabelbrand in einem Stellwerk zu einem Stromausfall am Hannoveraner Hauptbahnhof geführt. Der Bahnverkehr lag rund um die Stadt für Stunden lahm, Tausende Passagiere waren von Umleitungen und Verspätungen betroffen.

abl/dpa/AFP
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