ICE-Ärger Bahn will Stopps in Wolfsburg nicht mehr vergessen

Gleich zweimal in kurzer Zeit rauschte ein ICE versehentlich durch - doch nun soll der Wolfsburg-Fluch der Deutschen Bahn gebannt werden: Ein Vorstandsmitglied des Unternehmens sprach persönlich beim Oberbürgermeister der Stadt vor und gelobte Besserung.
Fahrender ICE: In Wolfsburg war man ernsthaft verschnupft über die Bahn

Fahrender ICE: In Wolfsburg war man ernsthaft verschnupft über die Bahn

Foto: Boris Roessler/ picture-alliance/ dpa/dpaweb

Wolfsburg - Versprochen ist versprochen: Die Deutsche Bahn (DB) möchte mit ihren ICE-Zügen nun wirklich nicht mehr den Halt in Wolfsburg vergessen. Bahn-Vorstandsmitglied Manuel Rehkopf habe Oberbürgermeister Rolf Schnellecke (CDU) dies am Freitag im Rathaus noch einmal persönlich versichert, teilte die Stadt mit.

Nachdem gleich zweimal binnen weniger Wochen ein ICE in Wolfsburg durchgerauscht war und Reisende erst in Stendal beziehungsweise Berlin aussteigen konnten, war man in der Autostadt ernsthaft verschnupft. "Wolfsburg ist Niedersachsens größte Industriestadt und mit Recht ICE-Halt", gab Schnellecke dem Bahner mit auf den Weg. Mit Freikarten für ein Bundesliga-Heimspiel hatte der VfL Wolfsburg bei Lokführern für den Halt geworben. Schuld an den Pannen soll eine Baustelle auf der Ost-West-Achse Richtung Berlin gewesen sein. Die Fahrpläne seien dadurch kompliziert geworden, hieß es.

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Foto: Frank Rumpenhorst/ picture-alliance/ dpa
sto/dpa/dapd
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