Bahn ICE muss Zwangsstopp im Limburger Tunnel einlegen

Tunnelstopp, die zweite: Erneut ist ein ICE in einer Tunnelröhre liegengeblieben. Diesmal steckten rund 500 Passagiere für zweieinhalb Stunden zwischen Limburg und Montabaur fest.


Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden ist ein ICE mit zahlreichen Passagieren an Bord längere Zeit in einem Tunnel festgesteckt. Rund 500 Bahnreisende standen zweieinhalb Stunden lang in dem Zug in einem Tunnel zwischen Limburg (Hessen) und Montabaur (Rheinland-Pfalz). Als Ursache der Streckensperrung nannte eine Bahnsprecherin einen Personenschaden.

Erst am Mittwoch hatte ein Oberleitungsschaden einen mit 200 Fahrgästen besetzten ICE in einem Tunnel am Stadtrand von Dortmund (Nordrhein-Westfalen) gestoppt. Nach drei Stunden konnte eine Diesellok den Zug aus dem Tunnel zum Hagener Hauptbahnhof ziehen.

Vorher saßen die Fahrgäste rund eine Stunde im Dunkeln, weil der Notstrom aufgebraucht war. Zwischenzeitlich musste eine Frau mit Angstzuständen betreut werden.

ICE im Dortmunder Tunnel: Notstrom aus, Licht aus
DPA

ICE im Dortmunder Tunnel: Notstrom aus, Licht aus

Am Donnerstag steckte der zweiteilige ICE 3 von etwa 11.30 Uhr bis 14 Uhr im Limburger Tunnel fest. Beide Gleise der Schnellfahrstrecke von Frankfurt nach Köln waren gesperrt. Erst nach Abschluss der polizeilichen Untersuchung konnte der Zug seine Fahrt fortsetzen. Für den Fernverkehr wurde eine Umleitung eingerichtet, was eine längere Fahrtzeit von mindestens einer Stunde bedeutete.

abl/dpa



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