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Felsenstadt in Jordanien: Petra wieder für Touristen zugänglich

Foto: AFP

Unwetter in Jordanien Nach Evakuierung - Felsenstadt Petra wieder offen

Wegen sintflutartiger Regenfälle mussten Tausende Touristen die berühmte Felsenstadt verlassen. Nun ist Petra wieder geöffnet. In anderen Teilen des Landes geht nach den Überschwemmungen die Suche nach Vermissten weiter.

Als wäre nichts gewesen: Auf den Bildern der Live-Webcam, die am Sonntagnachmittag das Treiben am Besucherzentrum der berühmten Felsenstadt zeigen, sieht man Touristen in kurzen Hosen und T-Shirts. Die Sonne scheint. Es herrscht kein Riesengedränge am Eingang, aber es ist einiges los an einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Nahen Osten. Auch eine Mitarbeiterin des Mövenpick Hotels vor Ort bestätigt dem SPIEGEL in einem Telefonat: "Heute ist wieder ein ganz normaler Tag für uns. Die Felsenstadt ist offen."

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Nach sintflutartigen Regenfällen hatten jordanische Sicherheitskräfte die Welterbestätte evakuieren müssen. Mehr als 3500 Touristen mussten am Freitag die bekannte archäologische Stätte wegen Überschwemmungen verlassen. Vorangegangen waren heftige Regenfälle, bei denen lokalen Medien zufolge mindestens zwölf Menschen in dem arabischen Land getötet wurden.

Aufnahmen von Besuchern in Petra zeigten, wie sich Wassermassen durch die Felsformationen der archäologischen Stätte schoben. Die Touristen brachten sich auf höher gelegenen Felsen vor dem reißenden Strom in Sicherheit. Alle Touren in das Gebiet wurden vorläufig ausgesetzt.

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Anderenorts in Jordanien geht die Suche des Zivilschutzes nach Vermissten in den betroffenen Flutgebieten weiter. Das Militär setzte Helikopter ein. Die Regierung des Königreichs versprach unterdessen, mehr in die Infrastruktur der betroffenen Flutgebiete zu investieren.

Bereits in der Woche zuvor starben mindestens 21 Menschen bei Überschwemmungen. Zwei Minister traten daraufhin zurück. Heftige Unwetter waren zuletzt in weiten Teilen der arabischen Welt niedergegangen. So regnete es auch auf der arabischen Halbinsel - unter anderem in Katar, Kuwait und Saudi-Arabien - ungewöhnlich stark.

ele/dpa