Kenia Touristenvisum kostet künftig 50 Dollar

Die kenianische Regierung will zum 1. März das kostenlose Touristenvisum abschaffen. Stattdessen muss jeder Besucher des ostafrikanischen Landes nun 50 Dollar für die Einreise zahlen.


Der Urlaub an der kenianischen Küste wird teurer
AP

Der Urlaub an der kenianischen Küste wird teurer

Seit anderthalb Jahren konnten deutsche Touristen an den Grenzstationen Kenias für 30 Tage befristet kostenfrei einreisen. Damit ist nun Schluss. Ab dem 1. März wird dieses 30-tägige Visum ersatzlos gestrichen wird. Wer jetzt seinen Urlaub in dem Land plant, bekommt nur noch eine Einreisegenehmigung für 90 Tage, die mit 50 Dollar zu Buche schlägt. Hinzu kommen noch Flughafengebühren von 40 Dollar, die allerdings schon mit dem Kauf des Tickets bezahlt werden. Begründet wurde die Visa-Umstellung von den kenianischen Behörden mit "administrativen Problemen".

Ursprünglich sollte die Änderung bereits zum 1. Februar in Kraft treten. Doch die Tourismusbranche des Landes protestierte energisch gegen die Pläne der Regierung. Kenias Präsident Daniel Arap Moi verschob deshalb die Einführung des kostenpflichtigen Visums um einen Monat.

Das Visum kann auch weiterhin erst bei der Einreise beantragt werden. Es empfiehlt sich aber, sich schon vor Antritt des Fluges eine Einreisegenehmigung zu besorgen, um Wartezeiten an den Grenzkontrollen zu vermeiden. Nach Auskunft der diplomatischen Vertretung in Berlin werden die Anträge innerhalb einer Woche bearbeitet. Informationen erteilt die kenianische Botschaft: Markgrafenstraße 63, 10969 Berlin, Telefon: 030-259266-0, Fax: 030-259266-50.



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