Ko Phi Phi in Thailand "The Beach" bleibt geschlossen

Vier Monate Sperrung haben nicht ausgereicht - der Schaden an den Korallen vor Ko Phi Phi ist zu groß. Der durch den Film "The Beach" berühmt gewordene thailändische Strand bleibt vorerst nicht zugänglich.

Maya Bay auf Ko Phi Phi
Getty Images / iStockphoto

Maya Bay auf Ko Phi Phi


Die Maya Bay auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Thailands Behörden verlängerten das seit Juni geltende Besuchsverbot für Touristen um unbestimmte Zeit. Ursprünglich sollte der Traumstrand, der durch den Hollywood-Film "The Beach" berühmt wurde, seit dem 1. Oktober wieder geöffnet sein.

Die längere Schließung soll der Natur und insbesondere den Korallen helfen, sich vom Ansturm der Touristen in den vergangenen Jahren zu erholen. 77 Prozent von Thailands Korallenriffen sind laut der Bangkoker Kasetsart-Universität schwer beschädigt. Vor zehn Jahren seien nur 30 Prozent von Thailands 238,4 Quadratkilometer großer Korallenwelt betroffen gewesen.

Korallenbleiche
picture alliance/ dpa

Korallenbleiche

"Vier Monate Sperrung waren nicht genug", sagte Nationalparkdirektor Songtham Sukswang. "Wir benötigen mindestens ein Jahr oder sogar bis zu zwei Jahre oder vielleicht noch mehr, damit sich die Umwelt erholt - dies umfasst Korallenriffe, Mangrovenwälder und den Strand."

Die Phi-Phi-Inseln in der Andamanensee sind für viele Urlauber ein Höhepunkt Thailands. Die Maya Bay liegt auf der kleineren Insel Phi Phi Leh. Dort wurde der Film "The Beach" mit Leonardo DiCaprio gedreht, der im Jahr 2000 in die Kinos kam. In Hochzeiten besuchten bis zu 5000 Touristen täglich die Insel. Die Treibanker der zahlreichen Ausflugsboote beschädigten die Korallen.

abl/dpa/Reuters

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