Zum Inhalt springen

Passant lässt Flasche fallen Glasboden der Tower Bridge zersplittert

Vor zwei Wochen hat die Tower Bridge in London eine gläserne Fußgängerbrücke bekommen. Als ein Besucher eine Bierflasche fallen ließ, ist der Boden zersplittert - und Passanten wurde es in 42 Metern Höhe ziemlich mulmig.
Der gläserne Fußübergang der Tower Bridge: Hier ist er noch ganz.

Der gläserne Fußübergang der Tower Bridge: Hier ist er noch ganz.

Foto: Peter Macdiarmid/ Getty Images

London - Es braucht Mut, über die neue Fußgängerverbindung der Tower Bridge zu spazieren: Seit Kurzem hat sie einen Boden aus Glas. Wer darüber läuft und nach unten sieht, blickt 42 Meter in die Tiefe.

Erst vor zwei Wochen feierte die neue Sehenswürdigkeit und Touristenattraktion auf dem Wahrzeichen Londons Eröffnung. Doch schon jetzt ist die Freude getrübt.

Als ein Passant aus Versehen eine Bierflasche auf den Glasboden fallen ließ, bekam eine der Platten einen Riss, berichtet die "Daily Mail" . Als anschließend eine Frau mit Stöckelschuhen und guten Nerven über die Glasplatte lief, sei sie ganz zersplittert. Der Besucher Peter Gordon war vor Ort und twitterte anschließend dieses Foto  des Glasbodens. Vetrauenerweckend sieht anders aus.

Der Übergang ist weiterhin passierbar

Die Verantwortlichen vor Ort versicherten den Besuchern, dass sie nicht in Gefahr seien. Der Boden bestünde aus fünf Schichten, lediglich die obere sei zerbrochen. Es könne nichts passieren, deswegen wurde die Brücke nicht geschlossen. Chris Earlie, der Hauptverantwortliche der Tower Bridge, bedauert den Vorfall so kurz nach der Eröffnung. Er sei ziemlich niedergeschlagen, schreibt die "Daily Mail" .

Der westliche Übergang ist also weiterhin passierbar, der Gehweg auf der Ostseite wird voraussichtlich am 1. Dezember eröffnet - auch er wird einen durchsichtigen Boden haben.

Der Spaziergang kostet neun Pfund Eintritt, umgerechnet etwa 11,50 Euro. Das ist der Preis, den ein Erwachsener für den Nervenkitzel zahlen muss. Dieser hat sich durch den Splitterboden nun noch mal erhöht.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

jkö