Billigflieger-Premiere Eurowings startet zu erstem Langstreckenflug

Von Köln nach Kuba: Erstmals ist ein Langstreckenflug der neuen Billig-Airline Eurowings gestartet. Die Lufthansa-Tochter ist großer Hoffnungsträger des Konzerns - und soll Ryanair und Easyjet angreifen.

Abflug nach Varadero: Bislang gute Buchungsentwicklung
DPA

Abflug nach Varadero: Bislang gute Buchungsentwicklung


Eurowings feiert Premiere: Vom Flughafen Köln/Bonn ist der erste Langstreckenflug der Lufthansa-Billigtochter gestartet. Der Airbus A330 hob gegen 11.20 Uhr in Richtung Varadero auf Kuba ab, wie der Flughafen mitteilte. Mit der neuen Eurowings, die über eine Flotte von 85 Maschinen verfügt, will der Lufthansa-Konzern den Billigfliegern um Easyjet und Ryanair Paroli bieten.

Lufthansa-Vorstand Karl Ulrich Garnadt sprach von einem großen Tag für die neue Eurowings und betonte, der bisherige Buchungseingang der neuen Billigtochter liege deutlich über den Erwartungen. Insgesamt fliegt die Airline acht Ziele in Übersee an, in Europa sind es mehr als 130 Destinationen.

Eurowings löst bei der Lufthansa die Marke Germanwings ab. Vor einer Woche waren bereits die wesentlichen Geschäfte der Germanwings auf ihre Schwestergesellschaft übergegangen, die nun Vertragspartner der Germanwings-Kunden ist.

Flughafenchef Michael Garvens wertete die Premiere als historische Chance für den Flughafen. Köln/Bonn sei der einzige Airport auf dem europäischen Kontinent, der Low-Cost-Langstreckenflüge anbiete. "Wir wollen uns langfristig in diesem Markt-Segment etablieren", kündigte er an.

sto/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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akita 02.11.2015
1. Das ist wohl der A330
der vor knapp zwei Wochen beim Start ein großes Teil der Triebwerksverkleidung verloren hatte: http://avherald.com/h?article=48e12a1e&opt=0 Den frühzeitigen Hinweis eines Passagiers am Fenster nahm die Crew nicht weiter ernst und auch nach einer offiziellen Nachricht vom Startflughafen Köln, wo mittlerweile das mehr als 1x2m große Teil gefunden wurde, flog man unbeirrt auf's Mittelmeer raus und weiter nach Mallorca. Es geht hier um Eurowings-Flüge, im Auftrag von Germanwings, durchgeführt mit einer Maschine der SunExpress Deutschland (eigenständige Tochter der SunExpress, die wiederum als Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airways gegründet wurde)... Gute Reise weiterhin für alle Sparfüchse.
kuchengespenst 02.11.2015
2. Fliegen ...
... ist grundsätzlich viel zu billig. Zukünftige Generationen werden auf unser Zeitalter zurückschauen und ob des Wahnsinns nur noch den Kopf schütteln.
weltenbummler20 02.11.2015
3. Eurowings wächst, German Wings verschwindet
Mit der neuen Eurowings, die über eine Flotte von 85 Maschinen verfügt, will der Lufthansa-Konzern den Billigfliegern um Easyjet und Ryanair Paroli bieten. Das wird alleine deshalb schon gelingen, da die Airline - im Gegensatz zu German Wings - KEINE teuren Konzernpiloten der LH beschäftigt, sondern mit billigen Piloten der Türkischen Gesellschaft Sun Express versorgt wird. So ist ein
INGXXL 03.11.2015
4. Da ich in der Nähe
von Köln wohne finde ich die Aussicht auf mehr Billigfliegern von Köln gut
albert schulz 03.11.2015
5. bessere LKW- Fahrer
Ryanair und Easyjet sind nicht das Problem. Es gibt kaum eine Fluglinie auf dem Globus, die teurer ist als die Lufthansa. Logik ist eben furchtbar schwer, und so ganz ohne Wissen aussichtslos anzuwenden. Nicht die Billigfluglinien sollen angegriffen werden, sondern die eigene teure Abteilung Lufthansa eliminiert. Die eigenen Piloten sind zu eigensinnig und zu teuer und werden abgehalftert. Das Hochpäppeln zu einem der teuersten Berufe überhaupt von wegen Verantwortung und Können hat sich als Bärendienst am eigenen Werk erwiesen. Heute kann jeder Popel mit den elektronischen Hilfen so eine Karre fliegen. Und den Popel kann man für billig Geld allüberall einkaufen. Einer der Vorteile der Globalisierung. Man könnte das Verfahren natürlich optimieren. Etwa, wenn man den Kapitän wie in der Handelsmarine für eine bestimmte Heuer irgendwohin fliegen läßt. Dort soll er sich selbst um eine neue Heuer bewerben. Jetzt fragt man sich natürlich wieder – wie so oft – warum sich bei diesem hochinteressanten Thema so wenige Foristen zu Wort melden.
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