Nach Notlandung in Stuttgart Mehr als 160 Flüge mussten gestrichen werden

Heftige Einschränkungen für Passagiere am Stuttgarter Flughafen: Nach der Notlandung einer Fokker-Maschine mit SPD-Chef Franz Müntefering an Bord mussten deutlich mehr Flüge ausfallen als bislang bekannt. Fast acht Stunden lang war die Rollbahn gesperrt.

Notlandung in Stuttgart am Montag: An Bord der Fokker 100 befanden sich 73 Passagiere
REUTERS

Notlandung in Stuttgart am Montag: An Bord der Fokker 100 befanden sich 73 Passagiere


Stuttgart - Nach der Notlandung einer Passagiermaschine auf dem Stuttgarter Flughafen am Montag sind 167 und damit deutlich mehr Flüge ausgefallen als bisher bekannt. Ein Sprecher des Airports sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa, dass fast die Hälfte der sonst üblichen Flugverbindungen pro Tag gestrichen worden sei.

Am Montagabend konnte erst acht Stunden nach dem Zwischenfall die Startbahn wieder freigegeben werden. Zunächst hieß es, etwa 90 Flüge seien gestrichen worden.

Durchschnittlich werden auf dem Flughafen zwischen 360 und 440 Flüge am Tag abgewickelt. Eine Fokker 100 mit 73 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern musste am Montag notlanden, weil sich das Hauptfahrwerk nur teilweise ausfahren ließ. An Bord war auch der SPD-Chef Franz Müntefering. Ein Passagier und eine Flugbegleiterin wurden leicht verletzt.

sto/dpa



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