Nebel im Himalaja Urlauber sitzen in der Everest-Region fest

Seit Mittwoch können keine Flugzeuge im nepalesischen Lukla starten und landen. Weil heftiger Nebel den Luftverkehr behindert, sitzen mehr als tausend Touristen fest. Allmählich geht den Hotels das Essen aus.

Ausblick zum Everest: Die Region um den höchsten Berg der Erde ist bei Touristen beliebt
REUTERS

Ausblick zum Everest: Die Region um den höchsten Berg der Erde ist bei Touristen beliebt


Katmandu - Wegen schlechten Wetters sitzen mehr als 1500 Touristen in der Region rund um den Mount Everest fest. Die einzige Fluglinie, die die Gegend anfliegt, strich aufgrund dichten Nebels ihre Verbindungen, wie der Direktor des Flughafens Tenzing-Hillary in Lukla, Utsab Kharel, sagte. Seit Mittwoch seien über 1500 Urlauber in der Region gestrandet, darunter Deutsche, Briten und US-Bürger. Alle Unterkünfte seien ausgebucht. "Den Hotels geht das Essen aus. Hunderte Menschen wohnen in Zelten", fügte Kharel hinzu.

Nach Angaben des Flughafendirektors soll sich der Nebel bis Sonntag lichten. Bei guter Sicht landen und starten täglich rund 500 Touristen von Lukla. Der Flughafen auf etwa 2800 Meter Höhe gilt als einer der gefährlichsten der Welt und wird häufig wegen schlechten Wetters geschlossen. Wie die Himalja-Bergrettung mitteilte, hofft man nun darauf, dass große Hubschrauber die Gestrandeten retten können, sobald die Wetterbedingungen das zulassen.

Nepal ist ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und Trekking-Sportler, die Zeit von September bis November ist hier Hochsaison für Urlauber. In dem Land stehen acht der 14 höchsten Berggipfel. Der Mount Everest ist mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt.

sto/AFP/Reuters



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