Neue Panne beim A380 Riesenairbus landet mit verschmorten Kabeln

Neuer Zwischenfall mit einem Airbus A380: Laut "Financial Times Deutschland" bildete sich in einer Singapore-Airlines-Maschine Rauch. Nach der Landung in Singapur wurden Hinweise auf angeschmorte Kabel entdeckt.

Hamburg - Im Betrieb des Airbus A380 kam es laut einem Pressebericht erneut zu einem Zwischenfall. Bei einer Maschine der Fluglinie Singapore Airlines wurde während eines Landeanflugs auf den Flughafen Singapur Rauch in einer Toilette bemerkt. Obwohl kein Feuer sichtbar war, wurde ein Löschsystem aktiviert.

Nach der problemlosen Landung wurden im vorderen Laderaum unterhalb der Toilette Hinweise auf angeschmorte Kabel entdeckt. Dies sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft der "Financial Times Deutschland". Der Zwischenfall habe sich bereits am 31. Januar kurz vor Mitternacht bei einem Flug von Hongkong nach Singapur ereignet.

Ein Airbus-Sprecher erklärte auf Anfrage, dass Spezialisten des Flugzeugherstellers gemeinsam mit Singapore-Airlines-Experten den Vorfall untersuchen, um den Hergang zu verstehen und die Reparatur zu unterstützen.

Wie es bei Singapore Airlines heißt, werden auch die anderen A380-Maschinen der Flotte vorsorglich an der fraglichen Stelle untersucht. Es sei aber nicht mit Einschränkungen im Flugplan der A380-Flotte zu rechnen. Singapore Airlines betreibt insgesamt elf A380. Insgesamt hat Airbus bisher 43 Exemplare des weltgrößten Passagierflugzeugs ausgeliefert.

Der größte Zwischenfall im A380-Betrieb war bisher die Explosion eines Rolls-Royce-Triebwerks an einem A380-Modell der australischen Fluggesellschaft Qantas Anfang November. Die Maschine musste notlanden. Qantas legte seine A380-Flotte vorübergehend still, und der britische Triebwerkhersteller Rolls-Royce wurde zu einer kostspieligen Umtausch- und Reparaturaktion der Triebwerke gezwungen.

wal
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