EU-Vorschrift ab September Sicherheitskontrollen an Flughäfen erweitert

Flugpassagiere müssen sich ab September auf intensivere Kontrollen an den Sicherheitsschleusen einstellen. Dadurch sollen Sprengstoffe besser aufgespürt werden.

Vor der Sicherheitsschleuse: Künftig sollen Passagiere intensiver auf Sprengstoff überprüft werden
DPA

Vor der Sicherheitsschleuse: Künftig sollen Passagiere intensiver auf Sprengstoff überprüft werden


Am Flughafen folgt eine Schlange der nächsten: Nach dem Check-in sollten Passagiere genug Zeit für die Sicherheitsschleuse einplanen. Ab 1. September treten hier ergänzende EU-Vorschriften für die Kontrolle von Fluggästen und ihres Handgepäcks in Kraft. Das teilt die Bundespolizei in Potsdam mit. Die Regeln sollen dazu beitragen, Sprengstoffe künftig noch besser aufspüren zu können.

Zum einen kann das Handgepäck künftig nicht nur manuell nachkontrolliert werden, sondern auch mithilfe von Sprengstoffspürgeräten. Außerdem können auch Fluggäste stichprobenartig mit den Spürgeräten überprüft werden.

Die Bundespolizei geht nicht davon aus, dass es dadurch zu längeren Wartezeiten kommen wird. Auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) beruhigt: "Ziel ist, dass bei erhöhter Sicherheit der Servicekomfort für die Flugreisenden nicht beeinträchtigt wird."

Die Vorschriften zum Einsatz von Sprengstoffspürgeräten sind EU-weit verbindlich, erklärt die Bundespolizei. Sie gelten also für alle Flughäfen in der EU gleich - der Ablauf der Kontrolle kann aber je nach Flughafen variieren.

abl/dpa

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