Norditalien Lawinen reißen sieben Menschen in den Tod

Trauriges Wochenende in italienischen Skigebieten: Bei Lawinenunglücken sind insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen.


Rom - Wie die Polizei in Collio in der Nähe von Brescia mitteilte, starben durch einen Lawinenabgang in der Nähe der norditalienischen Stadt am Sonntag insgesamt vier Menschen. Sie waren Teil einer elfköpfigen Gruppe, die mit Motorschlitten unterwegs waren. Drei Menschen starben auf der Stelle, ein vierter erlag am Montag im Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Carabinieri bekanntgaben.

Ebenfalls am Sonntag wurde im Südtiroler Skigebiet Trentino ein Skifahrer von einer Lawine in den Tod gerissen. Er war außerhalb der gekennzeichneten Pisten unterwegs.

Bereits am Samstag waren zwei 17 Jahre alte Jugendliche beim Snowboarden in Livigno in der Lombardei von Schneemassen begraben worden und gestorben. Die Lawinengefahr ist im Norden Italiens wegen starker Schneefälle derzeit besonders groß.

reh/AFP



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