Nordseestrand 14-Jähriger erstickte in Düne

Ein Junge aus Hessen ist im Urlaub am dänischen Ringkøbing-Fjord qualvoll erstickt. Mit seinen Geschwistern hatte der 14-Jährige eine Höhle in einer Dünenwand gebaut. Doch die Sandmassen stürzten über ihm zusammen.


Kopenhagen - Als die Sandhöhle zusammenbrach und den Jungen verschütteten, riefen die beiden jüngeren Geschwister sofort Hilfe herbei, berichtet die Polizei in Ringkøbing. Obwohl der 14-Jährige nach zehn Minuten frei geschaufelt war, blieben die Wiederbelebungsversuche eines zufällig anwesenden deutschen Arztes erfolglos. Bei der Einlieferung ins Krankenhaus konnte nur noch der Tod des Jungen festgestellt werden. Die beiden jüngeren Geschwister blieben unverletzt.

"Es war ein furchtbares Unglück", sagte ein dänischer Polizeisprecher. "Der Dünensand war sehr locker, und es war sehr trocken bei viel Wind." Der Unfall ereignete sich am Dienstag am Strand des Urlaubsortes Bjerregaard südlich von Hvide Sande. Die Eltern der Familie aus dem osthessischen Biebergemünd bei Fulda waren zum Zeitpunkt des Unglücks zum Schwimmen im Wasser.



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