Norwegen Verletzter Skifahrer überlebt drei Wochen in Hütte

Der Unterschlupf rettete ihm das Leben: Ein verletzter Skifahrer konnte in der norwegischen Wildnis dank seines Navigationssystems eine Hütte samt Nahrung finden. Kurz bevor nichts mehr von dem Proviant übrig war, bekam er Besuch.


Oslo - Ein verletzter Skifahrer hat drei Wochen in einer südnorwegischen Hütte überlebt, bis er gerettet wurde. Der Mann hatte sich auf einer Cross-Country-Tour das Fußgelenk gebrochen, berichtete die Zeitung "Aftenbladet" am Donnerstag. Mit seinem elektronischen Navigationssystem entdeckte er eine nahe gelegene Hütte, zu der er sich trotz der Verletzung schleppen konnte. In der Hütte fand der Verunglückte Proviant vor. Kurz bevor er die Essensrationen verbraucht hatte, machten zwei Skifahrerinnen nahe der Hütte Rast.

Die Frauen hörten die Hilferufe des Verletzten. Eine der Skifahrerinnen kletterte auf einen Berg, um mit ihrem Handy Verbindung zu einer Basisstation herzustellen. Der Frau gelang es, die Rettungskräfte zu alarmieren. Diese brachten den Verunglückten, der früher in Deutschland gelebt haben soll und nicht als vermisst gemeldet war, in ein Krankenhaus nach Stavanger.

sto/dpa



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