Notlandung in Kroatien Airbus-Triebwerk brannte während des Fluges

Eine dramatische halbe Stunde mussten 159 Menschen an Bord eines tschechischen Airbus erleben: Kurz nach dem Start auf der kroatischen Insel Krk geriet ein Triebwerk in Brand. Der Pilot setzte zur Notlandung an.

Zagreb – Der Airbus A 321 der Fluggesellschaft CSA musste am Dienstagabend nach einem Triebwerksbrand in der kroatischen Stadt Pula notlanden. Kurz nach dem Start der Maschine auf der Insel Krk in der nördlichen Adria habe das linke Triebwerk um 22.29 Uhr Feuer gefangen. Das berichtete die Zeitung "Slobodna Dalmacija" heute in Split unter Berufung auf die Luftfahrtbehörden des Landes.

Die Besatzung konnte noch in der Luft das Feuer löschen, trotzdem sei das Triebwerk ausgefallen. Um 23 Uhr sei dann eine Notlandung auf dem nahe gelegenen Flughafen Pula geglückt. Die Feuerwehr stand bei der Notlandung am Flugfeld bereit. Zuvor war aus dem defekten Flugzeug brennendes Kerosin auf die Landebahn gefallen.

Die 159 Insassen, darunter nach CSA-Angaben 42 Kinder und 7 Besatzungsmitglieder, seien bei der dramatischen Aktion unverletzt geblieben. Der Pilot der Maschine habe "alles richtig gemacht", wurde der Verantwortliche im kroatischen Verkehrsministerium, Dinko Vodanovic, zitiert. Die Passagiere konnten am Mittwochmorgen um 4 Uhr ihren Flug nach Prag fortsetzen. Die Zeitung hatte zuvor berichtet, es hätten sich 159 Kinder an Bord befunden.

abl/dpa

Mehr lesen über

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.