Online-Buchung Airlines werden öfter betrogen

Einen Flug über das Internet zu buchen, ist nicht nur für Urlauber mit einem gewissen Risiko verbunden. Auch Fluggesellschaften werden immer häufiger Opfer von Betrugsfällen, seit sie ihr Online-Angebot ausgeweitet haben. Meist ist dabei die Kreditkarte im Spiel.


München - Mit der Ausweitung ihres Online-Angebots in den vergangenen Jahren sind Fluggesellschaften weltweit anfällig für Betrügereien geworden. Vier Fünftel der für eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte befragten Airlines gaben an, im vergangenen Jahr Betrugsfälle verzeichnet zu haben, wie aus der am Montag veröffentlichten Untersuchung hervorgeht. Die meisten Fälle betreffen demnach die Zahlung per Kreditkarte. In den vergangenen sechs Jahren haben sich die Verluste der Fluggesellschaften weltweit demnach auf geschätzte 600 Millionen Dollar (441 Millionen Euro) verfünffacht - pro Fluggesellschaft seien es im Schnitt drei Millionen Dollar.

Die meisten Betrügereien würden von außen verübt, heißt es in der Studie weiter. Nur ein geringer Anteil der Verluste durch Betrug geht demnach auf das Konto krimineller Mitarbeiter, die etwa Gepäckstücke stehlen, Bonusmeilen erschleichen oder Kundendaten missbrauchen. Befragt für die Studie wurden 42 Fluggesellschaften weltweit, sowohl traditionelle als auch Billig- und Charterflieger.

abl/AFP



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