Outdoor-Kleidung Tücken der Zwiebeltaktik

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Von Olaf Perwitzschky

2. Teil: 1. Lage: Unterwäsche


Die erste Lage der Zwiebel ist die Unterwäsche. Sie muss auf der Haut getragen werden. Denn schon hier kann man fatale Fehler machen. Damen tragen gerne Baumwollhemdchen mit Spaghettiträgern als unterste Lage. Ein NoGo, wenn man ein funktionierendes System haben möchte. Wer sehr wenig schwitzt, kann auch ein Merino-Shirt anziehen (Wolle). Aber für ein gut funktionierendes Zwiebelprinzip ist das nicht sehr sinnvoll, weil Wolle zu viel Feuchtigkeit speichert.

Ein Funktionshemd, am besten aus Polyester, erzielt die besten physiologischen Werte. Neben dem Material ist hier die Passform wichtig. Ein weites, schlabbriges Hemd bringt nichts. Das Funktionsshirt muss eng anliegen.

Und wo wir dabei sind: Auch die Unterhosen gehören zur ersten Lage. Und wie oft sind die noch aus Baumwolle. Im Winter auf Skitour eine feucht oder mindestens klamme Unterhose am Steiß ist alles andere als angenehm. Auch hier schafft Funktionswäsche Abhilfe.



insgesamt 86 Beiträge
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Layer_8 15.11.2010
1. lol
Zitat von sysopTeuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,727883,00.html
Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
vita, 15.11.2010
2. Es wäre so einfach....
Zitat von Layer_8Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
wenn es einfach wäre. Das darf man nur niemandem sagen, denn mittlerweile richtet sich diese Industrie, die zum großen Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert, an den Innenstadt-Samstags-Einkäufer und die Spielplatz-Muttis. Es geht nicht um Extremtouren, sondern um eine uniforme Variante der Alltagskleider für uninspirierte Menschen. Eine Mode, die eine Form von Langeweile ausdrückt, dass man es nur bedauern kann.
ismirwurscht, 15.11.2010
3.
Zitat von Layer_8Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
Damit man nicht ausgelacht wird, sich nicht schämen muss. Ich mein, erst an Marken-Outdoor-Klamotten sieht man wer wirklich ein Outdoorler ist.
phaet 15.11.2010
4. PR-Meldung?
Die Art, wie der Artikel verfasst ist lässt mich vermuten, dass ein PR-Artikel von PrimaLoft die Grundlage hierfür war, der etwas umgeschrieben wurde. Fleece über alles. Schade.
CROD 15.11.2010
5. Meistens unnötig
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten "Funktionstextilien" nicht halten, was die vielen im Laden dran hängenden Schildchen, auf denen die englisch bezeichneten und futuristisch klingenden, markenrechtlich geschützten Namen der Superfasern angepriesen und deren Wirkung mit Tabellen über den Flüssigkeitstransport etc. hinterlegt wird, versprechen. Es gibt Ausnahmen, die aber nur die Regel bestätigen. Ich wandere meist mit Arbeitshose aus dem Landhandel, Baumwollhemd und einer Regenjacke. Wird´s warm, krempele ich die Ärmel hoch, regnet´s ode zieht´s, ziehe ich die Jacke an. Das ist für Wandern in Deutschland in der Regel ausreichend; im Winter gibt´s noch einen Pulli dazu. "Funktionsträger" nerven mich beim Wandern meist damit, dass sie trotz Zwiebelprinzipquatsch dauernd stehen bleiben: Jacke aus, Pulli aus. Weiter. Dann Pulli an. Weiter. Jacke an. Weiter. Jacke aus. Usw. usf.
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