Outdoor-Kleidung Tücken der Zwiebeltaktik

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Von Olaf Perwitzschky

4. Teil: 3. Lage: Wetterschutz


Die dritte Lage schützt vor der Witterung. Hier gilt es, Wind und Wasser abzuhalten. Je nach Einsatzzweck muss die dritte Lage auch sehr robust und reißfest sein. Was die Hersteller uns hier in den letzten 15 Jahren präsentiert haben, ist schon toll. Atmungsaktive Membranen gab es schon vorher, aber die waren oft sehr steif und vor allem schwer.

Heute bekommt man eine komplett wasserdichte Jacke mit einem ordentlichen Maß an Wasserdampfdurchgang mit einem Gewicht von unter 300 Gramm.

Die dritte Lage kommt zum Einsatz, wenn es sehr windig ist und vor allem, um sich vor Feuchtigkeit schützen. Man sollte nur immer im Hinterkopf haben: Es handelt sich hier um eine Wetterschutzlage.

Ist das Wetter so, dass man ohne diese Lage auskommt, darf man die auch ausziehen. Allzu häufig sieht man in den Bergen noch Leute, die fast einen Hitzestau bekommen, aber x Lagen übereinander tragen. Das ist nicht der Sinn des Zwiebelprinzips. Man muss nicht immer alle drei Lagen anhaben.

Olaf Perwitzschky



insgesamt 86 Beiträge
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Seite 1
Layer_8 15.11.2010
1. lol
Zitat von sysopTeuer sind sie, und inzwischen auch im Freizeitbereich extrem angesagt: Noch nie waren Outdoor-Klamotten so weit verbreitet wie heute. Doch die beste Hightech-Membran bringt wenig, wenn der Benutzer beim Kombinieren Fehler macht. Mit diesen Tipps sind Sie für die kalte Jahreszeit gerüstet. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,727883,00.html
Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
vita, 15.11.2010
2. Es wäre so einfach....
Zitat von Layer_8Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
wenn es einfach wäre. Das darf man nur niemandem sagen, denn mittlerweile richtet sich diese Industrie, die zum großen Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert, an den Innenstadt-Samstags-Einkäufer und die Spielplatz-Muttis. Es geht nicht um Extremtouren, sondern um eine uniforme Variante der Alltagskleider für uninspirierte Menschen. Eine Mode, die eine Form von Langeweile ausdrückt, dass man es nur bedauern kann.
ismirwurscht, 15.11.2010
3.
Zitat von Layer_8Wozu das ganze? Habe auch schon "Extremsituationen" durchgemcht. Darunter z.B. Trekking im Himalaya oder in Neuseeland. Schön mit Jeans und Baumwollhemd. Nix Spezial-Outdoor-Klamotten. Wichtig ist eigentlich nur gutes Schuhwerk und ne Regenjacke.
Damit man nicht ausgelacht wird, sich nicht schämen muss. Ich mein, erst an Marken-Outdoor-Klamotten sieht man wer wirklich ein Outdoorler ist.
phaet 15.11.2010
4. PR-Meldung?
Die Art, wie der Artikel verfasst ist lässt mich vermuten, dass ein PR-Artikel von PrimaLoft die Grundlage hierfür war, der etwas umgeschrieben wurde. Fleece über alles. Schade.
CROD 15.11.2010
5. Meistens unnötig
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten "Funktionstextilien" nicht halten, was die vielen im Laden dran hängenden Schildchen, auf denen die englisch bezeichneten und futuristisch klingenden, markenrechtlich geschützten Namen der Superfasern angepriesen und deren Wirkung mit Tabellen über den Flüssigkeitstransport etc. hinterlegt wird, versprechen. Es gibt Ausnahmen, die aber nur die Regel bestätigen. Ich wandere meist mit Arbeitshose aus dem Landhandel, Baumwollhemd und einer Regenjacke. Wird´s warm, krempele ich die Ärmel hoch, regnet´s ode zieht´s, ziehe ich die Jacke an. Das ist für Wandern in Deutschland in der Regel ausreichend; im Winter gibt´s noch einen Pulli dazu. "Funktionsträger" nerven mich beim Wandern meist damit, dass sie trotz Zwiebelprinzipquatsch dauernd stehen bleiben: Jacke aus, Pulli aus. Weiter. Dann Pulli an. Weiter. Jacke an. Weiter. Jacke aus. Usw. usf.
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