Pazifik-Idyll für 49 Dollar Hotelier verlost Südsee-Resort

Einfach verkaufen? Laaangweilig! Fand eine Hotelier, der ein Resort auf der Pazifikinsel Kosrae betreibt. Jetzt verlost er Haus, Fuhrpark und Restaurant - für 49 Dollar pro Los.
Pazifikstrand (Symbolfoto)

Pazifikstrand (Symbolfoto)

Foto: Chad Ehlers/ dpa

Blumenbekränzte junge Frauen und ein weißer Strand unter Palmen - damit wirbt das Kosrae Nautilus Resort auf seiner Website. Das kleine Hotel auf der zu Mikronesien gehörenden Insel Kosrae ist zu gewinnen: als Hauptpreis bei einer Tombola, die die Besitzer der Unterkunft ausgeschrieben haben.

Er hoffe, dass der Gewinner der Herberge Hitze möge, sagte Hotelbesitzer Doug Beitz. "Das ist ein Abenteuer" und eine "große Veränderung im Leben", prophezeite der frühere Feuerwehrmann aus Australien. Zusammen mit seiner Frau Sally war Beitz in den Neunzigerjahren auf die Pazifikinsel gekommen, wo das Paar das Kosrae Nautilus Resort  mit seinen 16 Zimmern aufbaute. Doch nun wollen die beiden zurück in die Heimat, um ihre Enkelkinder häufiger zu sehen.

Am Dienstag soll der glückliche Gewinner des bei Anglern und Tauchern beliebten Hotels ausgelost werden. Dazu gehören auch eine Wohnung für den Geschäftsführer, fünf Mietwagen, zwei Kleinlastwagen, ein Pick-up und ein Restaurant. Laut der Website für die ungewöhnliche Tombola ist das Resort schuldenfrei und in der Gewinnzone. Zudem warten 10.000 US-Dollar (rund 9000 Euro) Bargeld im Tresor. All das winkt dem Gewinner - bei einem Lospreis von 49 Dollar (45 Euro). Die Website, auf der die Verlosung läuft, ist zurzeit wegen Überlastung nicht zu erreichen.

Für die Beitz-Familie dürfte eine ordentliche Summe herausspringen: Nachdem sie zuerst erklärt hatte, dass mindestens 50.000 Lose verkauft werden müssten, damit die Tombola wirklich stattfinden könne, wurde dieser Hinweis inzwischen gelöscht. Sollte diese Marke geknackt sein, haben die Hoteliers mindestens 2,45 Millionen Dollar Einnahmen aus den Losen sicher.

Die Idee für die Verlosung stammt vom Sohn des Paares. Ein traditioneller Verkauf sei wirklich langweilig, sagte Adam Beitz dem Fernsehsender Channel 7. "Jeder hat verrückte Ideen und diese hat mich nicht mehr losgelassen."

abl/AP

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