Kabinenmüll: Eine elende Luftnummer
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Kabinenmüll: Eine elende Luftnummer

Plastikmüll im Flugzeug Was vom Bordmenü übrig bleibt

Plastikbecher, Plastikschalen, Plastikdeckel - Abfall ohne Ende. Fluggesellschaften reden ungern über die Müllmenge, die auf Reisen zusammenkommt. Doch Passagiere können einiges tun, um die Umwelt zu entlasten.
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Was Sie selbst tun können:

Packen Sie ein: Leere Flaschen, Kannen oder Becher kriegen Sie durch die Security. Und ein selbst belegtes Brot aus der Brotbox schmeckt sowieso viel besser als das Pappsandwich aus der Plastikfolie.
Fragen Sie die Crew: Können Sie meinen Plastikbecher bitte wiederbefüllen? Haben Sie Gläser? Kann man bei Ihnen den Müll trennen? Was geschieht am Ende damit?
Schreiben Sie den Unternehmen: Warum wird so viel Wegwerf-Plastik eingesetzt? Was für Programme haben Sie zur Abfallvermeidung?
Verzichten Sie: Brauchen Sie wirklich auf Nachtflügen die angebotenen Toilettenbeutel voller in Plastik verpackten Einwegprodukte? Wenn ja, nutzen Sie diese wenigstens mehrmals. Das gleiche gilt für Einweg-Kopfhörer: In der Regel enden diese Geräte nach einem Flug auf der Mülldeponie oder in der Verbrennungsanlage - obwohl sie eigentlich in den Elektroschrott gehören.
Nehmen Sie Ihren Müll mit: Die Airlines selbst recyceln kaum. Viele Flughäfen hingegen bieten eine passable Mülltrennung an.