Rauchschwaden nach Brand 700 Menschen aus Frankfurter S-Bahn evakuiert

Brandalarm in einer Frankfurter S-Bahnstation: Die Feuerwehr evakuierte am Morgen 700 Menschen aus einem Zug, unter dem dichter Rauch emporstieg. In der gesamten Stadt brauchten Pendler daraufhin Geduld. Neun S-Bahnen fielen aus, über hundert Züge kamen erheblich zu spät.


Frankfurt - Wegen starker Rauchentwicklung sind heute morgen rund 700 Menschen aus einem S-Bahn-Zug in Frankfurt evakuiert worden. Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Lokführer um kurz vor sechs Uhr bei der Einfahrt in die S-Bahn-Station Ostendstraße Rauch bemerkt und die Bundespolizei alarmiert.

Unter dem mittleren Zugteil quollen Rauchschwaden hervor. Die Polizei riegelte umgehend die Gleise ab, sperrte die S-Bahn-Station und leitete die Fahrgäste aus dem Zug. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr entdeckten auf dem Unterbau der S-Bahn-Strecke einen kleinen Brandherd und löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand.

Die S-Bahn-Station wurde erst eine Stunde später wieder freigegeben, nachdem der betroffene Zug in den Frankfurter Südbahnhof gefahren worden war. Bis zu diesem Zeitpunkt waren bereits neun S-Bahnen komplett ausgefallen, 137 weitere hatten erhebliche Verspätungen.

Was genau am Unterbau der S-Bahn in Brand geriet, war auch Stunden nach dem Zwischenfall noch nicht klar. Die Ermittlungen dauerten noch an, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit.

reh/AFP



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