Reisehinweis Urlauber müssen in Ägypten mit Stromausfällen rechnen

Touristen in Ägypten müssen sich in Verzicht üben: Im gesamten Land kommt es regelmäßig zu stundenlangen Stromausfällen. Auch der Treibstoff an den Tankstellen ist knapp.

Kamele vor den Pyramiden: Verlässliches Verkehrsmittel in Krisenzeiten
DPA

Kamele vor den Pyramiden: Verlässliches Verkehrsmittel in Krisenzeiten


Berlin - Touristen in Ägypten müssen sich derzeit auf regelmäßige Stromausfälle einstellen. Abgeschaltet werde der Strom minuten- oder stundenweise, teilte das Auswärtige Amt in Berlin in seinem Reisehinweis mit. Je höher die Temperaturen seien, umso länger falle der Strom aus. Das ganze Land sei betroffen.

Engpässe gebe es auch bei der Treibstoffversorgung. Zwar sollten Touristen in Ägypten "aufgrund der nach wie vor unübersichtlichen und unsteten Sicherheitslage" ohnehin nicht allein mit einem Auto reisen.

Die Gefahr bei Überlandfahrten verschärft sich nach Einschätzung des Ministeriums aber derzeit noch, weil es nicht in allen Gebieten des Landes genug Kraftstoff gibt. Besonders Diesel sei knapp. An einigen Tankstellen müssten Autofahrer unter Umständen mehrere Tage lang warten.

dkr/dpa



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itzie 11.04.2013
1. itzie
Energie Ausfälle in Ägypten Wenn die Zustände wie in Ägypten bei uns passieren würden,wären sicher schon 500 Artikel hier zu lesen gewesen und immer hätte die Regierung Merkel Schuld.
clubzwei 11.04.2013
2. Wer jetzt noch nach Ägypten fährt,
ist selber schuld. Diesen sich radikalisierenden Moslem Staat muss man nicht auch noch unterstützen. Ob es in dem Saftladen
egyptwoman 11.04.2013
3.
Was soll denn der Artikel grad jetzt? Stromausfälle gibt es hier schon seit Jahren regelmäßig, das ist doch nichts neues, hat es übrigens auch schon zu Mubarak-Zeiten gegeben auch Benzin war da das eine oder andere Mal knapp. Kleiner Hinweis: die meisten Hotels haben Notstromaggregate so das diese von den Stromausfällen eher weniger betroffen sind. SPON was habt ihr vor, wollt ihr den Tourismus der hier eh schon eingebrochen ist, jetzt völlig auf Eis legen oder was soll das jetzt? Trotz aller Widrigkeiten die vor allem in Kairo und anderen nördlichen Städten in Ägypten liegen, ist Ägypten immer noch ein tolles Urlaubsland und die Urlaubsregionen sind auch sicher. Die verschlimmerte Lage liegt auch mit daran das viele hier direkt oder indirekt vom Tourismus abhängig sind und durch den Einbruch ihren Job verloren haben, dadurch kein Einkommen mehr und dadurch bedingt täglicher Überlebenskampf. Mit solchen Artikeln - SPON - tragt ihr mit dazu bei das sich die Lage noch verschlimmert. Wie wäre es auch mal was positives zu bringen und das gibt es hier auch. Bin mal gespannt ob der Post von mir durchgeht oder mal wieder gesperrt wird
Boracaytaucher 11.04.2013
4. Wundert mich gar nicht!
Ich kenne Ägypten sehr gut seit 1984, erlebte den Wandel des früheren Fischerdorfes Hurghada zu einer heute rund 40 km langen Anreihung energiefressender Urlauberresorts mit. Nahezu alle dieser Resorts haben etwas abseits ihrer aufgetakelten Fassade Generatorenhäuser, in denen stinkende Schiffsdieselmotoren den benötigten Strom für den billig gebuchten Luxus der Touristen erzeugen, denn ein entsprechend leistungsfähiges öffentliches Stromnetz gibt es nicht. Diesel (und auch Benzin) wird vom Staat seit vielen Jahren mit Milliardenaufwand subventioniert, auf Literpreise weit unter Weltmarktpreis (2012 bekam man für umgerechnet 1 Euro knapp 7 Liter Benzin oder 9 Liter Diesel an den Tankstellen). Nun ist Ägypten ziemlich pleite, der Tourismus brach seit Februar 2011 massiv ein, die Subventionierung ist kaum noch finanzierbar, also folgt Mangel vor allem beim Diesel. Je höher die Temperaturen, desto mehr Strom verbrauchen die von Touristen als unverzichtbar angesehenen Aircons, die richtig üble Stromfresser sind, also wird stundenweise abgeschaltet, damit bei knappen Dieselvorräten wenigstens noch Licht und Küche weiterlaufen können.
emporda 11.04.2013
5. Alles alte Kamellen
Muslime vegetieren im Despotismus ihrer Heimat, Satelliten TV und Internet zeigen täglich Träume von Freiheit und Wohlstand. Das Unvermögen ihr Elend im paranoiden Religionswahn begründet zu sehen und die Schmach immer nur Verlierer zu sein, speist den Fanatismus der Analphabeten. Ägypten als Islamisches Land von 85 Millionen verfügt über keine geregelte Versorgung mit subventionierten Gas, Treibstoffe an den Tankstellen erfordern meist tagelanges warten, Elektrizität mit abhängiger Infrastruktur wie Trinkwasser gibt es nur stundenweise, Brot und Mehl sind Mangelware, Fleisch ist fast unbezahlbar geworden. Wie in Pakistan und dem Iran leidet die Führungselite dagegen keinen Mangel und zahlt auch keine Rechnung der Grundversorgung. Der kulturelle Abgrund Muslimer Immigranten ist nicht nur durch Bildung und Ausbildung zu schließen, die Akzeptanz der Normen einer modernen Gesellschaft ist wichtig. Islamische Staaten kennen keine freie Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Mit Ausblendung wichtiger Probleme bestimmen Imame mit Duldung ihres "geliebten" Despoten per Fatwa und Koransuren eine Klientelpolitik, die durch Terror, Korruption und Erpressung überlebt. Die 50-75% Analphabeten erreichen bei 5 Mal bis zu 3 Stunden täglich beten den Wohlstand einer Hochtechnologie Gesellschaft nie, noch kann sich eine Gesellschaft der Hochtechnologie eine parasitäre Parallelgesellschaft wie den Islam leisten. Bei 10 Millionen Abtrünnigen pro Jahr fällt den Islam-Fundis nur ein die Menschen mittels Sprengstoff durch Terror zum wahren Glauben zu bekehren.
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